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December 02 2011

Kofola

Kofola

In der Reihe Hackerbrause Internation widmen wir uns heute einem Urlaubsmitbringsel aus Tschechien. Kofola ist in den frühen 1960er Jahren als tschechoslowakische Alternative zu westlichen, nicht erhältlichen Colas entstanden. Wie auch Dr. Pepper ist Kofola keine Cola im eigentlichen Sinne. Es fehlt die Kolanuss im Sirup, der dafür aber 14 andere Zutaten enthält, darunter laut Wikipedia Apfel-, Kirsch-, Johannisbeer-Extrakte, Kräuter-Aromen und Karamell. Diese verleihen Kofola einen angenehm fruchtig-herben Geschmack mit ordentlicher Karamellnote, ergänzt durch ein leichtes Zitrusaroma bei angenehm niedrigem Zuckergehalt. Pro 100 ml gibt es für eine handelsüblichen Softdrink stattliche 15 mg Koffein. Ich kann schon verstehen, dass die Menschen in Tschechien Kofola eine zweite Chance gegeben haben, nachdem es Anfang der 1990er erstmal out war.
Besonders angetan hat es mir aber die schicke Flasche. Kofola gibt es vor Ort in Plastikflaschen unterschiedlicher Größe. Die schlanke 330 ml Glasvariante hat ein wunderschönes schwarzes Etikett mit einem silbernen Kofola-Logo und stilisierten Wellen in Silber und Gold. Unser Tipp: Beim nächsten Pragbesuch nicht nur die schöne Stadt anschauen, sondern im Supermarkt ein bisschen Design für zu Hause kaufen!

In der Reihe Hackerbrause Internation widmen wir uns heute einem Urlaubsmitbringsel aus Tschechien. Kofola ist in den frühen 1960er Jahren als tschechoslowakische Alternative zu westlichen, nicht erhältlichen Colas entstanden. Wie auch Dr. Pepper ist Kofola keine Cola im eigentlichen Sinne. Es fehlt die Kolanuss im Sirup, der dafür aber 14 andere Zutaten enthält, darunter ...

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November 27 2011

Curiosity Cola

Curiosity Cola

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman’s Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) … Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension von Joke:

Hier kommt was ganz Feines: Fentiman’s Curiosity Cola ist eine pflanzlich gebraute Cola auf Ingwerbasis. Schon von außen echt schick in einer knuffigen 275 ml-Flasche mit schwarz-weißem old-school Etikett (inklusive flauschigem Schäferhund des Gründers) und Schraubverschluss. Vor dem Öffnen muss das möglicherweise abgelagerte Sediment etwas aufgewühlt werden.

Das Aufwühlen der Trinkenden übernehmen neben Ingwer und Koffein Catuaba und Guarana, durch den Brauprozess kann das Getränk außerdem auf bis maximal 0,5 Volumenprozent Alkohol kommen. Der Ingwer lässt sich deutlich durchschmecken, die Cola ist relativ angenehm mittelsüß, würzig und herb und nicht zu sprudelig. Der Geschmack erinnert an Bio-Colas wie Now, allerdings ist Curiosity Cola definitiv kräftiger und strenger im Geschmack. Im Nachhinein wird der Mund leider colapappsig.

Die englische Marke ist in Deutschland zum Beispiel über Manufactum zu bekommen, kann also auch bestellt werden.

Voll gut!

Gastrezension von @laufmoos

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman's Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) ... Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension ...

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November 14 2011

Freiwild Natural Coffein-Drink

Freiwild Natural Coffein-Drink

Limoaden, die in Richtung Saftschorle gehen und mit Koffein experimentieren. Das könnte was werden, dachte ich mir neulich bei Dr. Go. Dessen Brombeer-Heidelbeer-Geschmack war aber so gar nicht mein Ding. Bei der Verköstigung einer mir bisher unbekannten Brause aus dem Schwarzwald stellt sich aber heraus, dass die Spur richtig war. Apfel, Sauerkirsche und Apfelbeeren (Aronia) treffen meinen Geschmack sehr gut. Koffein und Gurana-Extrakt sind in ausreichenden Mengen (31,5 mg/100 ml) vorhanden. Es schmeckt lecker, es macht munter, ich sollte vollkommen zufrieden sein.

Geht aber nicht. Geht gar nicht. Denn was Namensgebung und Etikett betrifft ist das Gesöff nichts anderes als sexistische Kackscheiße. Allein schon der Name Freiwild. Dazu dann eine vollbusige Schwarzwaldschönheit mit Bollenhut und tiefem Ausschnitt auf dem Etikett. Das ist so plump, dass sogar der Deutsche Werberat schon 2009 dagegen protestierte. Die Freiwild-Macher reagierten auf diese “Zensur” mit ganz typischen Argumenten:

Das Image und das Selbstverständnis von Freiwild bezog sich auf Menschen, die jung im Geiste, selbstbewusst, tough und sexy sind – Frauen wie Männer. Der Vorwurf war einfach irrwitzig, in ihrem Team waren ja auch Frauen. Und die Freiwildtruppe war ein Paradebeispiel dafür, wie Frauen und Männer gemeinsam an einem Strang ziehen, weil sie alle an die Sache geglaubt haben. Größere Distanz zu Frauenverachtung kann man kaum haben.

Als junge Existenzgründer mit “frecher Geschäftsidee” (no shit) steht man eben über den Dingen. Die Kritiker haben die witzige Bedeutung nicht verstanden. Und außerdem sind einige ihrer besten Freunde schwul sogar Frauen im Team!!!11einself.

Vergessen wir es einfach. Falls ein anderer Brausehersteller aber auf die Idee kommen sollte, Apfel-Kirsch-Schorle mit Koffein zu versetzen, würde ich das sehr begrüßen.

Limoaden, die in Richtung Saftschorle gehen und mit Koffein experimentieren. Das könnte was werden, dachte ich mir neulich bei Dr. Go. Dessen Brombeer-Heidelbeer-Geschmack war aber so gar nicht mein Ding. Bei der Verköstigung einer mir bisher unbekannten Brause aus dem Schwarzwald stellt sich aber heraus, dass die Spur richtig war. Apfel, Sauerkirsche und Apfelbeeren ...

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November 12 2011

Red Bull Red, Blue und Silver Edition

Red Bull Red, Blue und Silver Edition

Der Energydrink-Marktführer Red Bull versucht sich an einer Erweiterung seiner Produktpalette und wirft in Österreich eine Special Edition auf den Markt. Die haben wir natürlich ausprobiert.

Heidelbeere klingt am wenigsten schlimm und wird daher als erstes einem Versuch unterzogen. Der Dose entströmt nach dem öffnen ein süßliches Aroma, das durchaus etwas an Heidelbeere erinnert. Der Geschmack ist leicht süßlich, das versprochene Heidelbeer-Aroma schmeckt auch leicht durch. Insgesamt ist der Geschmack beim Trinken ein wenig flach, intensiver ist aber vor allem der leicht säuerliche Nachgeschmack.

Die Rote Dose, die nach Kranbeere schmecken soll, tut dies auch. Erstaunlicher Weise trinkbarer als die ungenießbar sauren Cranberries es vermuten lassen. Viel von der roten Billigfrucht, die in der Lebensmitteltechnik auch gerne mal für Kirschgeschmack benutzt wird, kann also nicht drin stecken. Der Geschmack ist ähnlich süßlich wie jener der Heidelbeerdose, der saure Nachgeschmack einen Hauch weniger intensiv.

Zu guter Letzt noch die silberne Dose mit Limettengeschmack. Die schmeckt nur einen Hauch nach Limette, dafür unerwartet Herb; erstaunlich lecker und meinem Geschmacksempfinden nach die trinkbarste der drei Sorten.

Eigentlich sind diese experimentellen Geschmacksrichtungen aus dem Haus des roten Wasserbüffels eine spannende Entwicklung jenseits des Gummibärchengeschmacks, jedoch sind die Geschmäcke der Sonderdosen nicht so innovativ und vollmundig wie bei Red Bull Simply Cola, sondern eher eine fast etwas lieblose Variation von Koffeinbombe und Fruchtgeschmack. Wie auch immer, wer Energy-Drinks sucht, die zumindest mehr nach Frucht als nach Energy-Drink schmecken, liegt mit diesen Koffeinlimonaden richtig.

Danke an Georg fürs Zuschicken.

Der Energydrink-Marktführer Red Bull versucht sich an einer Erweiterung seiner Produktpalette und wirft in Österreich eine Special Edition auf den Markt. Die haben wir natürlich ausprobiert. Heidelbeere klingt am wenigsten schlimm und wird daher als erstes einem Versuch unterzogen. Der Dose entströmt nach dem öffnen ein süßliches Aroma, das durchaus etwas an Heidelbeere erinnert. Der ...

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October 25 2011

Байкал

Байкал

Mit bislang keine Wort erwähnt haben wir die trendige Tannenbrause Wostok, die schon seit längerem durch die Berliner Spätis geistert. Der Grund ist einfach: Kein Koffein. Auch das Original, die sowjetische Limonade namens Байкал (Baikal) steht nicht im Ruf besonders wach zu machen, aber immerhin durch allerhand unübliche Zutaten das Gemüt zu heben. 

Schwer zu sagen, ob die braune Brause tatsächlich noch dem Rezept aus Sowjetzeiten entspricht. Zutaten wie die auch als Droge verwendbare Borstige Taigawurzel, Johanniskraut, Süßholz, Eukalyptus, Lorbeer, Schwarztee und Kardamon klingen zumindest interessant. Der Geschmack ist süß-herb-würzig-krautig, vollmundig und durchaus lecker. Die Hipster-Nachmache auch Berlin geht geschmacklich zwar in eine ähnliche Richtung, kommt aber nicht ganz ran.

Der Hackerbrausen-Appeal steckt eher im Detail, mit interessanten Zutaten das eigene Wohlbefinden zu optimieren ist wohl spätestens seit Guarana und Mate in der Hackerbrausenkultur angelegt. Eine signifikante psychoaktive Wirkung war aber leider nicht zu verspüren. Beim Gedanken an die Wachmachqualitäten fühle ich mich an einen Seyfried-Comic erinnert, in dem potemkinsche Schneelandschaften aus Kokain angelegt werden, weil die Menschen in der Sowjetunion kein Interesse an dessen antriebssteigernder Eigenschaft haben und lieber schläfrig machenden Vodka trinken.

Immerhin wurde das 1973 vom sowjetischen Staatsinstitut für nichtalkoholische Getränke, Bierbraukunst und Weinbau der Akademie der Landwirtschaft erfundene Baikal zu den Olympischen Spielen 1980 in Moskau als Alternative zu Pepsi positioniert.

Zu bekommen scheint die Kräuterbrause hier leider nicht zu sein, auch wenn es sich vielleicht lohnt, russische Spezialitätengeschäfte zu durchstöbern. Wer eine Bezugsquelle kennt, möge sich doch bitte in den Kommentaren melden.

Vielen Dank an Simon fürs Mitbringen und Zuschicken!

Mit bislang keine Wort erwähnt haben wir die trendige Tannenbrause Wostok, die schon seit längerem durch die Berliner Spätis geistert. Der Grund ist einfach: Kein Koffein. Auch das Original, die sowjetische Limonade namens Байкал (Baikal) steht nicht im Ruf besonders wach zu machen, aber immerhin durch allerhand unübliche Zutaten das Gemüt zu heben.  Schwer zu ...

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October 21 2011

1337mate

1337mate

Die Ankunft der ersten 1337mate Flaschen feierte yetzt im Sommer letzten Jahres mit einem unboxing event. Seit diesem ersten Geschmackstest haben die Hamburger Mateproduzenten an der Rezeptur geschraubt. Zeit für eine Reevaluation. 1337mate enthält jetzt 25mg/100ml Koffein statt der bisherigen 18mg/100ml. Macht wacher, schmeckt man aber nicht raus. 1337mate zeichnet sich vom ersten Schnuppern an der Flasche bis zum letzten Schluck durch ein intensives herbes Aroma aus. 1337mate schmeckt immer noch teeiger als Club-Mate, prägnanter und sehr ausgewogen. Der Kohlensäuregehalt spaltet die Gemüter: Es ist deutlich weniger als beim Fränkischen Vorbild. Während man Club-Mate auch noch nach einigen Tagen in der wiederverschließbaren Flasche gut trinken kann, dürfte 1337mate schnell abstehen. Viel Kohlensäure ist aber auch nicht jedermenschs Geschmack. Bei der öffentlichen Rede lohnt sich also der Griff zur 1337mate. Fazit: 1337mate ist keine Kopierkatze. Wenn sich eine Brause Hackerbrause nennen darf, dann ist es 1337mate.

Die Ankunft der ersten 1337mate Flaschen feierte yetzt im Sommer letzten Jahres mit einem unboxing event. Seit diesem ersten Geschmackstest haben die Hamburger Mateproduzenten an der Rezeptur geschraubt. Zeit für eine Reevaluation. 1337mate enthält jetzt 25mg/100ml Koffein statt der bisherigen 18mg/100ml. Macht wacher, schmeckt man aber nicht raus. 1337mate zeichnet sich vom ersten Schnuppern ...

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October 01 2011

Monster Energy

Monster Energy

Ein weiterer Energy-Drink der neuen Generation nennt sich Monster Energy. Die üblich gewordene Halbliterdose kommt in schwarz daher und hat sogar etwas Mathematik parat:

“Wir sind runter ins Labor und haben die zweifache Menge unseres Energy- Gebräus aufgekocht! Die dabei entstandene Killermischung kickt deshalb doppelt so stark wie andere 250ml Energy Drinks”

Wow. Ein halber Liter hat doppelt so viel Koffein wie ein Viertelliter mit dem selben Koffeingehalt von 32mg/100ml. Ich muss zugeben: die haben in der Grundschule aufgepasst.

Monster pusht dich mit einem fetten Kick, hat aber einen fetten Geschmack, und lässt sich ganz leicht runterschütten.

Das Gebräu schmeckt erstmal ungewöhnlich süß-fruchtig-karamellig, erinnert mehr an Kaugummi oder Root-Beer als an Gummibärchen und hat einen Nachgeschmack zwischen Taurin und Kinderzahnpasta. Auch diese Dose wirbt mit Guarana, obwohl nur eine mogelpackungsverdächtige geringe Menge “Guaranasamenextrakt” drin steckt, die mit 0,002% angegeben ist. Guaranageschmack: Null.

Der Straßenpreis von 1,60 Euro ist für die Halbliterdose fällt nicht groß aus dem Rahmen, die Webseite zur Brause ist völlig Informationsfrei und richtet sich mit Sport, Bands, Prominenten und sexualisiert gekleideten Damen wohl an eine heteronormativ-männlich sozialisierte Zielgruppe. Geschmacklich ist das Monster keine große Leuchte und als Hackerbrause eher untauglich.

 

Ein weiterer Energy-Drink der neuen Generation nennt sich Monster Energy. Die üblich gewordene Halbliterdose kommt in schwarz daher und hat sogar etwas Mathematik parat: \"Wir sind runter ins Labor und haben die zweifache Menge unseres Energy- Gebräus aufgekocht! Die dabei entstandene Killermischung kickt deshalb doppelt so stark wie andere 250ml Energy Drinks\" Wow. Ein halber ...

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Relentless (Origin)

Relentless (Origin)

Einer der derzeit wohl am liebsten getrunkenen Energy-Drinks nennt sich Relentless und kommt aus dem unbarmherzigen Hause Coca-Cola.

Die in Hipsterfraktur gehaltene Halbliterdose ist theoretisch wiederverschließbar, falls der Plastikverschluß beim Öffnen nicht in zwei Teile zerspringt und dann die innere Hälfte munter in der Brause badet. Aus dem Plastikteil zu trinken fühlt sich einfach nur falsch an. Könnte mal wer die Produktdesigngeniuses darauf hinweisen, dass es für genau diese Funktion Flaschen gibt?

Der erste Schluck geht in Richtung der üblichen Gummibärchennote, doch dann: Nichts. Leicht sauer mit Taurineinschlag, aber irgendwie auch völlig geschmacklos. Keine Frucht, keine Süße, keine Elektrolyte, nicht mal das sonst so markante Guarana, das immerhin in verkaufsargumentativen Spuren enthalten sein soll. Als wäre das Ganze die DIN-genormte Grundsubstanz eines Energy-Drinks und in der Füllanlage wäre vergessen worden, die Unterscheidungsmerkmale beizumengen. Der originelle Sortenname Origin trifft also zu und eine Brause die mal angenehm nach nicht schmeckt ist durchaus nicht uninteressant.

Kaum zu erwähnen, dass auch dieser Halbliterbomber die üblichen 32mg/100ml an Koffein mitbringt.  Eine Hackerbrause aus dem Coca-Cola-Imperium? Die Zahlen sprechen dafür, das Herz eher dagegen. Wer sich ohne die Geschmacksnerven zu reizen erbarmungslos wach knallen möchte, ist mit dieser Brause aber gut beraten.

Einer der derzeit wohl am liebsten getrunkenen Energy-Drinks nennt sich Relentless und kommt aus dem unbarmherzigen Hause Coca-Cola. Die in Hipsterfraktur gehaltene Halbliterdose ist theoretisch wiederverschließbar, falls der Plastikverschluß beim Öffnen nicht in zwei Teile zerspringt und dann die innere Hälfte munter in der Brause badet. Aus dem Plastikteil zu trinken fühlt sich einfach nur ...

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September 25 2011

Rockstar Recovery (Zitrone)

Rockstar Recovery (Zitrone)

Derzeit wüten wir sogar etwas im Lager der eher skeptisch betrachteten Energy-Drinks. Meinen Selbstversuch mit Rockstar Recovery möchte ich euch nicht vorhenthalten.

Den Lacher vorweg: It’s got Electrolytes. So steht es in werbender Form auf der Dose. Und in der Tat schmeckt Die Rockstar-Brause so, wie ich mit Brawndo vorstelle: Dünn, kohlensäurelos und chemiezitronensauer. Die 3% Zitronensaft aus Zitronensaftkonzentrat haben mir dabei ganz schön auf den Magen geschlagen und für stundenlanges Sodbrennen gesorgt.

Der Koffeingehalt von Energydrinktypischen 32mg/100ml ist auf die Halbliterdose gerechnet zwar eine ganz schöne Menge, doch eine Hackerbrause würde ich dieses reizende Hipstergetränk nicht nennen. Dann doch lieber Klowasser.

Derzeit wüten wir sogar etwas im Lager der eher skeptisch betrachteten Energy-Drinks. Meinen Selbstversuch mit Rockstar Recovery möchte ich euch nicht vorhenthalten. Den Lacher vorweg: It\'s got Electrolytes. So steht es in werbender Form auf der Dose. Und in der Tat schmeckt Die Rockstar-Brause so, wie ich mit Brawndo vorstelle: Dünn, kohlensäurelos und chemiezitronensauer. Die ...

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September 13 2011

ColaRebell ChillstoffCola

ColaRebell ChillstoffCola

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider erst bei der Recherche gesehen), soll aber zum Runterkommen da sein – “Rebellisch aktiv entspannend”. Die geschmackliche Kombination aus dem Grundstoff Cidre und Cola wird mit Chili und Ingwer ergänzt.

Nun gut, wenn der Getränkehändler um die Ecke so etwas anbietet, wird es auch probiert. Die Verköstigung mit zwei Mittester_innen ergab: Niemand hat auf meinen Teppich gespuckt, aber wir waren auch alle nicht so richtig überzeugt. Der Chillstoff erinnert geschmacklich am ehesten an Old Jamaican Ginger Beer. Die Beschreibung “Gewürzapfelwein mit deutlichem Koffeinaroma” kam uns auch in den Sinn. Es gibt ein leichtes Chiliprickeln im Mund, wie schon von der ColaRebell ChiliCola bekannt. Die Cola, die man dann im Background erst durchschmeckt, ist für unseren Geschmack aber ein gutes Stück zu süß. Die Synthese ist nicht geglückt, aber vielleicht fehlt mir die nötige rebellische Haltung. Ich kann aber durchaus verstehen, wenn ihr neugierig auf dieses Experiment seid und euch auf die Suche nach einem Händler in eurer Nähe begeben wollt, der die die pfandfreien 250ml Dosen im Sortiment hat.

ColaRebell hat im Übrigen auch eine neue KraftstoffCola im Angebot, die mit 32 mg/100 ml Koffein daherkommt und wie die ChillstoffCola natürliches Taurin, Ingwer und Chili enthält.

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider ...

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September 05 2011

Afri Power

Afri Power

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden.

Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und hängt irgendwo zwischen biligem Energydrink und Multivitamintablette. Dass das Getränk nach Cola schmecken soll, ist allenfalls zu erahnen. Im Gaumen zwickt ein komischer Nachgeschmack. Die Gewöhnung nach ein paar Schlucken macht die Pansche zwar halbwegs schmerzfrei trinkbar, doch auch das schicke schwarz-rote Dosendesign und die schlauen Slogans machen dieses Gebräu nicht lecker.

Alles steckt in Afri-Cola scheint hier zuzutreffen. Afri Red schmeckt nach allem, aber nicht gut. “Mit fruchtiger Note” in your Face! Afri scheint die Marke der Fehlentscheidungen zu bleiben. Statt eines puren Colageschmacks wird hier mit Energydrinkkomplex eine Lohas-Partypeople-Zielgruppe angesprochen, die mit Widerlichkeiten eigentlich schon überversorgt ist. Furchtbar! Statt der dreiundzwanzigeckigen Palme ausnahmsweise mal treu zu bleiben, wird hier auf einen Zug aufgesprungen, der mehr Castortransport als Orientexpress ist und schon bei Spezi Energy an die Wand gefahren ist.

Lange habe ich nichts ähnlich enttäuschendes mehr im Mund gehabt. Warum tun Menschen sowas? Gibt es kein internationales Übereinkommen gegen solche Grausamkeiten? Ich prangere das an!

Afri Power eignet sich höchstens als Mutprobe auf ansonsten langweiligen Parties. Wer kein Alternative hat, sollte die Dose schnell in sich hinein kippen und möglichst von der Zunge fernhalten. Um den Geschmack wieder loszuwerden trinke ich nun eine Flasche Skull.

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden. Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und ...

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September 04 2011

Cola Turka

Cola Turka

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache.

Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken in der rotweißen Dose des Lebensmittelkonzerns Ülker. Die Cola trinkt sich recht angenehm und schmeckt zwar recht süß, aber weniger pappig und leicht würziger als die massengeschmackliche Konkurrenz vom roten Riesen. Der Scriptkiddiebrennstoff ist durchaus trinkbar, wenn wach bleiben mal nicht so wichtig ist, aber der sich besonders abhebende, türkischmachende Geschmack, mit dem die Brause beworben wird, war nicht wirklich feststellbar. Çok kötü.

Zu bekommen ist diese Brause in Deutschland wohl am wahrscheinlichsten in türkischen Lebensmittelläden und Dönerbuden, wir haben unser 0.33l-Exemplar in einem Osnabrücker Dönerimbiss zum dönerimbisskompatiblen Preis von 1,50 erstanden. Cihazda eğlenin!

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache. Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken ...

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July 16 2011

Volt Cola

Volt Cola

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola in einer 0,5er Dose daher. Der Zuckeranteil entspricht eher dem späteren Jolt-Rezept, mit fast 12% Zuckeranteil (gegenüber etwa 11% in der späten Jolt) sorgt nur noch der gesteigerte Koffeingehalt für eine nicht allzu pappige Süße. Die Anleihen an die Legende Jolt sind ansonsten auch geschmacklich recht gut gelungen.

Im Webshop des Herstellers ist Volt bei entsprechender Menge für pfandfreie 1,09 EUR je Dose unheimlich günstig, im Einzelhandel dürfte der Preis aber um einiges höher ausfallen. Volt Cola verkörpert den Geist einer vollblütigen Hackerbrause. Wer also ein Substitut zum Backen der berüchtigten Jolt Pancakes sucht, ist auch mit Volt gut beraten.

3 Dosen Volt wurden uns dankenswerterweise vom Hersteller zugeschenkt.

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola ...

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July 14 2011

Coffaina Bleibwach

Coffaina Bleibwach

In gut sortierten Berliner Spätis gibt es etwas neues zu entdecken: Ein Tütchen mit weißem Pulver, das den Namen Coffaina Bleibwach trägt. Auch wenn der Kokain-Eindruck vermutlich durchaus beabsichtigt ist, besteht der Schnee in diesem Fall aus Koffein und Zucker.

120mg Koffein enthält ein Tütchen bei einem Gewicht von 2 Gramm. Der Hersteller empfiehlt, das Pülverchen in einem halben Liter Fruchtsaft oder anderer Flüssigkeit aufzulösen, was einem resultierenden Koffeingehalt von ordentlichen 24g/100ml ergäbe. Pur schmeckt das Pulver, wie zu erwarten, bitter nach Koffein, der Hauptbestandteil Zucker wird deutlich überdeckt. Den puren Verzehr sollte mensch sich aber gut überlegen, auch wenn für die LD50 immerhin 23 Tütchen benötigt werden.

1,50 Euro je Tütchen scheinen fair zu sein, auch wenn das Zeug derzeit nur in Kreuzberg und Umgebung zu haben ist. Hervorzuheben bleibt der wohl einmalige DIY-Charakter dieses Produktes: Einfach das Lieblingsgetränk zum Wachmacher aufwerten oder das Ganze zum Kochen und Backen verwenden zu können hat auf jeden Fall Hacking-Appeal.

In gut sortierten Berliner Spätis gibt es etwas neues zu entdecken: Ein Tütchen mit weißem Pulver, das den Namen Coffaina Bleibwach trägt. Auch wenn der Kokain-Eindruck vermutlich durchaus beabsichtigt ist, besteht der Schnee in diesem Fall aus Koffein und Zucker. 120mg Koffein enthält ein Tütchen bei einem Gewicht von 2 Gramm. Der Hersteller empfiehlt, das ...

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July 03 2011

KiCOS

KiCOS

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass dieses auf der Flasche angegeben werden muss.

Es gibt Hinweise darauf, dass der Abfüller in den letzten Jahren gewechselt hat. Aktuell kommt die Limonade aus Roisdorf zwischen Köln und Bonn. Vermutlich ist dieses auch das Verbreitungsgebiet. Geschmacklich ist sie sehr süffig und haut nicht so heftig rein wie andere Guarana-Getränke.

Hinzuzufügen ist die Unterstützung von ganzen 1 Cent pro verkaufter Flasche an einen Verein zur Förderung von Ausbildungsprojekten in Lateinamerika.

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass ...

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June 30 2011

coelna

coelna

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen werden. Doch vorab: coelna ist nicht die erste Cola aus Köln. Bereits vor 80 Jahren wurde die afri-cola in Köln produziert und Anfang der 2000er fand der Vertrieb für jolt in Köln statt. Zusätzlich gibt es diverse non-koffeinhaltige Brausen wie bluna aus dem Hause afri oder die Gaffels Fassbrause einer Kölschbrauerei.

cola op kölsch

ist der Spruch mit dem coelna beworben wird. Markenzeichen der 0,33l Flasche ist der cyanfarbene Verschlussdeckel und die Doppelspitze des Kölner Doms auf dem Flaschenhals. Die Ablagerungen am Boden werden auf der eigenen Webseite mit “bodenständig (typisch kölsche Eigenschaft)” nett umschrieben. Sowohl die Cola an sich als auch das komplette Design (Logo, Flasche, Kästen, Gläser) wurden von den Machern in Eigenarbeit entworfen.

Zum Geschmack: dieser wird hauptsächlich durch (den etwas beherzten) Spritzer Zitrone überlagert, weshalb bereits zwei unabhängige Testtrinker eine Ähnlichkeit mit Vita Cola ausgemacht haben. Ansonsten lässt sie sich am besten mit Kölsch vergleichen, das ebenso flach im Geschmack ist, nicht mit Gewürzen trumpft und durch einen angenehmen Kohlensäureanteil frisch bleibt. Der Koffeinanteil liegt mit 25mg/100ml am oberen Ende der deutschen Produktionsvorschriften für Colas. Kühl auf jeden Fall erfrischend für einen warmen Sommertag!

coelna dürfte bisher selbst für eingefleischte Kölner kein Begriff sein, da die Cola erst Mitte Juni (also vor zwei Wochen) auf den Markt eingeführt wurde. Aktuell ist sie in Köln und Umgebung bis nach Aachen in diversen Getränkemärkten, Kiosken und Tankstellen zu haben. Die produzierende GbR hat keine Adresse angegeben, aber deren Telefonnummer verrät, dass sie “op schäl Sick” im rechtsrheinischen Stadtteil Porz sitzt.

Das ansprechende Design, der gute Geschmack und der Lokalpatriotismus werden hoffentlich dazu beitragen, dass diese Cola länger als nur einen Sommer existieren wird.

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen ...

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June 10 2011

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: “Rotkehlchen – Cola Ingwer Chili”. Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen 22mg/100ml Koffein.

Nach dem ersten Öffnen fällt eine aus der Flasche aufsteigende bissig-süße Billig-Cola-Note auf. Kein Wunder, denn die Brause besteht fast zu hundert Prozent aus Wasser und Zucker. Der Geschmack ist ebenso wie der einer billigen, übersüßen Cola, im Abgang gibts dann aber scharfes Chili-Brennen im hinteren Mundraum (gut auszuhalten). Von Ingwer fehlt meiner Meinung nach jede Spur, aber ich finde auch immer nicht, dass Ginger Ale nach Ingwer schmeckt. Das Mouthfeeling ist insgesamt eher fade, aber pappig am Gaumen. Fazit: schmeckt irgendwie wie eine scharfe Kinder-Cola mit viel Koffein. Ansonsten fährt das Getränk nicht auf der hippen Ökoschiene, sondern wird mit künstlichen Säuerungsmitteln und Farbstoffen verfeinert. Die Rotkehlchen-Farbe ist also Fake und wird nicht aus echten Rotkehlchen gewonnen. Immerhin die Chili- und Ingwerextrakte scheinen natürlich zu sein.

Die angegebene Webseite rotkehlchen.net ist irgendwie noch nicht online, immerhin scheint sie laut Zitat der Ausweichseite gerade am Entstehen zu sein. Auf der Seite perlaqua.de des Herstellers steht das gleiche. Anscheinend ist das Getränk so neu, dass es noch nicht im Internet existiert – Gold für alle Hipster_innen, gruselig für uns Hacker_innen. Ich warte nach dem Genuß jetzt also ab, ob ich Ausfallerscheinungen bekomme und trinke zur Stillung meines armen Gaumens (das Chili…) erst mal Apfelschorle. Prost!

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: "Rotkehlchen - Cola Ingwer Chili". Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen ...

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May 19 2011

Landidyllengeschmacksprobe

Landidyllengeschmacksprobe

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der Weg in den nächstbesten Supermarkt, um zu erkundschaften, welche Energy-Drinks die Dorfjugend zu sich nimmt, die nicht in dem privilegierten Status ist, in einer Stadt mit eigener Hipster-Brause aufzuwachsen. Im Einkaufsbeutel landeten:

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v.l.n.r. yetzt, Pylon, ihdl, johl

Dr Pepper

Kommen wir zu den Klassikern unter den Kolas. Komischerweise haben wir Dr Pepper bisher noch nicht getestet gehabt, dabei gibt es das Getränk in den USA bereits seit 1885! Ursprünglich wurde das beinhaltende Koffein aus der Kola-Nuss gewonnen, heute ist es wie oft üblich natürliches oder synthetisches Koffein. Geschmacklich lässt sich Dr Pepper nur sehr schwer einordnen. Auf der deutschen Umverpackung des bei Schweppes hergestellten Getränks wird es leider nicht so deutlich – auf der amerikanischen Flasche ist eine umkreiste 23 zu sehen. Diese steht für die Anzahl der verschieden Geschmacksstoffe im Getränk. Man könnte auch meinen, dass damit die Dauer in Stunden gemeint ist, wie lange die Geschmacksnerven gekillt sind. Nichtsdestotrotz, hauptsache es ist laut FAQ Kosher.

Wie viel Koffein in Dr Pepper steckt, ist schwer zu sagen. Offiziell ist nichts zu finden. Es gibt einige Tabellen in den USA, die es mit 41mg/8.2 fl oz angeben. Umgerechnet wären das etwa 17mg/100ml, was dann jedoch über den in der EU kennzeichnungspflichtigen Wert von 15mg/100ml liegen würde. Auszugehen ist also eher von einem in Europa für Kolas üblichen Wert von etwa 10 bis 15mg/100ml Koffein.

T400 Energy

Bereits die riesige 1,5l Flasche sticht im Regal hervor. Dazu in einer reißerischen Aufmachung, die eher an eine Batteriewerbung erinnert. Andererseits ruft der Titel “T400” Assoziationen zum Terminator hervor… Dabei steht der Name lediglich für die Menge an Taurin im Getränk, ergo 400mg/100ml. Der Koffeingehalt ist kennzeichnungspflichtig mit 30mg/100ml angegeben – vermutlich mit einer Ausnahmegenehmigung als Energy-Drink, die bis zu 32mg/100ml Koffein enthalten dürfen. Andernfalls ist die seit 2004 laufende Produktion im nordischen Kiel kaum möglich.

Die flashige Webseite des Getränks gibt sich sportlich, aber wurde seit einem Jahr (und vermutlich kurz nach dem Release) nicht mehr gepflegt. Der auf der Webseite stark umworbene Twitter-Account @T400_Energy bietet ganze drei Tweets und hat sieben Follower. Die Netzgemeinde kann schon mal nicht die Zielgruppe sein.

Ziel ist wohl eher ein billiger Ersatz für Vodka-Redbull-Mischgetränke zu sein. Denn mit den 1,89€ für die 1,5l ist mehr drin beim Komasaufen.

Sonne Brause

Die Sonne Brause hat sich in unseren Einkaufskorb verirrt. Vermutlich, da sie uns einfach angelacht hat. Optisch und olfaktorisch kommt dieses Getränk einem Haushaltsreiniger sehr nahe – geschmacklich glücklicherweise nicht. Im heimischen Emsland ist diese Brause auch unter dem alternativen Namen “Regina” bekannt und laut Wikipedia Grundzutat für das Biermischgetränk “Tango”. Wir kannten es schlicht noch nicht.

XL Energy Drink und XL Cranberry Energy

Der XL Energy Drink und sein einziger getesteter geschmacklicher Ableger XL Cranberry Energy wird seit 2000 in Polen produziert. Der Koffeingehalt liegt bei grenzwertigen 32mg/100ml und der Tauringehalt ist wie beim T400 bei 400mg/100ml. Kalt schmeckt dieser Energy-Drink recht erfrischend aber auch sehr süß. Die 99¢ pro Dose sind ein akzeptabler Preis.

Ob dieses rosa Wasser Wunder bewirkt?

sexergy

Oft gesehen, aber nie probiert. Musste also unbedingt nachgeholt werden. Preislich ist es mit 1,59€/Dose das teuerste Getränk in dieser Testrunde, was daran liegen könnte, dass es aus der Schweiz stammt. Andererseits vermittelt die Webseite einen Hauch von Luxus durch scheinbar glückliche Personen in schicker Abendgarderobe. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich auch spezial gebrandete Artikel im Onlinestore einkaufen. Zur Auswahl stehen schweizerisch typisch eine Rolex für schlappe 59.000€, ein Rennwagen im sechsstelligen Bereich, Hubschrauber oder eine Luxusyacht für knapp 4 Millionen. Den Privatjet gibt es nur auf Anfrage. (WTF‽)

Zurück zum Getränk und seinen Specs. 30mg Koffein auf 100ml gewonnen hauptsächlich aus dem beinhaltenden Guaraná. Dazu mindestens 8% Kirschsaft und ein wenig Holundersaft. Grundsätzlich nichts besonderes, aber sex sells.

Fazit

Nichts, was uns vom Hocker gerissen hat. Deshalb bleiben wir bei Hackerbrausen.

PS: Macht das, was yetzt im obigen Bild auf dem T-Shirt stehen hat. ;-)

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der ...

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April 25 2011

Dr. Go

Dr. Go

Eine rote, koffeinhaltige Limonade mit Gurana Extrak? Das ist doch mal spannend. Aber um es kurz zu machen: Meinen Geschmack hat Dr. Go nicht getroffen. Das liegt am Heidelbeer-Brombeer Aroma. Ich stehe ja – was Beeren angeht – eher auf Him. Und bei roten Getränken finde ich Kirsche und Johannesbeer ganz großartig. Vielleicht gibt es ja bald noch mehr Geschmacksrichtungen? Der Ansatz ist jedenfalls super und Beerengeschmäcker verschieden. Die Brause ist ansonsten erfrischend süß und ganz leicht bitter. Mit 15mg Koffein pro 100ml liegt sie unter den hochkoffeinierten und herkömmlichen Colas. Probiert es einfach selbst, wenn ihr mal in diesem Berlin seid, denn zurzeit gibt es Dr. Go nur dort an verschiedenen Orten zu kaufen.

Eine rote, koffeinhaltige Limonade mit Gurana Extrak? Das ist doch mal spannend. Aber um es kurz zu machen: Meinen Geschmack hat Dr. Go nicht getroffen. Das liegt am Heidelbeer-Brombeer Aroma. Ich stehe ja – was Beeren angeht – eher auf Him. Und bei roten Getränken finde ich Kirsche und Johannesbeer ganz großartig. Vielleicht gibt ...

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April 21 2011

Makava

Makava

Mit der Frage im Hinterkopf, ob dieses Makava, von dem das Hackerumfeld so viel gesprochen hat, jetzt das nächste große Ding ist bin ich letztes Wochenende bei Fulda Getränke in Berlin-Neukölln vorbei gelaufen. “Wenn du noch nach neuen Sachen für hacker.brau.se suchst musst du da rein!” Da hab ich doch gleich mal zwei Falschen mitgenommen und verköstigt. Erster, optischer Eindruck: Die Sonne trinkt Makava durch den Strohhalm und lacht sehr freundlich vom Etikett der 330 ml Flasche, der Inhalt ist bio und fairtrade. Süß. Sieht halt eher niedlich als nach 1337igr Hackerbrause aus.

Aber es ist ja auch keine Brause, denn Makava enthält keine Kohlensäure, sondern kommt als klassisches Eisteegetränk daher. Mit dem Unterschied, dass Makava als Basis den leckeren, herb-frischen Matetee hat, den wir alle so lieben. Die Mate sorgt auch für den Koffeingehalt, der allerdings nicht angegeben ist und aufgrund des Rooisbos und Weißen Tees, der ebenfalls enthalten ist, wahrscheinlich nicht so hoch ist. Das Aroma wird durch Zitronensaftkonzentralt und Limettensaft sowie Holunderblütenextrakt abgerundet. Leicht limettig, herb und trotzdem süß. Eine runde Sache, die insgesamt dann doch schwer an herkömmliche Eistees à la Pfanner erinnert. Mit dem Claim “Easy sunny sunshine :-)” ist das eine erfrischende Hippiehackerbrause für alle, die gerne Eistee trinken und auf Belebung nicht verzichten möchten. Besonders empfehlen würde ich Makava zum in der Sonne liegen und langsamen Runterkommen vom Matehoch nach Konferenzen oder anderen Anlässen.

Für Fans der österreichischen Mateeistees gibt es auf der Website neben allen notwendigen Infos zu den Bezugsquellen noch ein besonderes Gimmik: Zwei Diplomarbeiten, die die Firmengründer über ihr Produkt geschrieben haben, als PDF.

Mit der Frage im Hinterkopf, ob dieses Makava, von dem das Hackerumfeld so viel gesprochen hat, jetzt das nächste große Ding ist bin ich letztes Wochenende bei Fulda Getränke in Berlin-Neukölln vorbei gelaufen. "Wenn du noch nach neuen Sachen für hacker.brau.se suchst musst du da rein!" Da hab ich doch gleich mal zwei ...

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