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November 27 2011

Curiosity Cola

Curiosity Cola

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman’s Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) … Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension von Joke:

Hier kommt was ganz Feines: Fentiman’s Curiosity Cola ist eine pflanzlich gebraute Cola auf Ingwerbasis. Schon von außen echt schick in einer knuffigen 275 ml-Flasche mit schwarz-weißem old-school Etikett (inklusive flauschigem Schäferhund des Gründers) und Schraubverschluss. Vor dem Öffnen muss das möglicherweise abgelagerte Sediment etwas aufgewühlt werden.

Das Aufwühlen der Trinkenden übernehmen neben Ingwer und Koffein Catuaba und Guarana, durch den Brauprozess kann das Getränk außerdem auf bis maximal 0,5 Volumenprozent Alkohol kommen. Der Ingwer lässt sich deutlich durchschmecken, die Cola ist relativ angenehm mittelsüß, würzig und herb und nicht zu sprudelig. Der Geschmack erinnert an Bio-Colas wie Now, allerdings ist Curiosity Cola definitiv kräftiger und strenger im Geschmack. Im Nachhinein wird der Mund leider colapappsig.

Die englische Marke ist in Deutschland zum Beispiel über Manufactum zu bekommen, kann also auch bestellt werden.

Voll gut!

Gastrezension von @laufmoos

Schon seit einiger Zeit hatte die amerikanische englische Luxus-Cola Fentiman's Curiosity Cola unsere (Achtung, Kalauer!) ... Neugier geweckt. Nur in die Finger bekamen wir das Zeug nicht so einfach beim Späti um die Ecke. Zum Glück lesen dieses Blog einige der nettesten Menschen der Welt, weswegen uns aus Hamburg ein Gastbeitrag erreichte. Es folgt eine Rezension ...

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September 13 2011

ColaRebell ChillstoffCola

ColaRebell ChillstoffCola

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider erst bei der Recherche gesehen), soll aber zum Runterkommen da sein – “Rebellisch aktiv entspannend”. Die geschmackliche Kombination aus dem Grundstoff Cidre und Cola wird mit Chili und Ingwer ergänzt.

Nun gut, wenn der Getränkehändler um die Ecke so etwas anbietet, wird es auch probiert. Die Verköstigung mit zwei Mittester_innen ergab: Niemand hat auf meinen Teppich gespuckt, aber wir waren auch alle nicht so richtig überzeugt. Der Chillstoff erinnert geschmacklich am ehesten an Old Jamaican Ginger Beer. Die Beschreibung “Gewürzapfelwein mit deutlichem Koffeinaroma” kam uns auch in den Sinn. Es gibt ein leichtes Chiliprickeln im Mund, wie schon von der ColaRebell ChiliCola bekannt. Die Cola, die man dann im Background erst durchschmeckt, ist für unseren Geschmack aber ein gutes Stück zu süß. Die Synthese ist nicht geglückt, aber vielleicht fehlt mir die nötige rebellische Haltung. Ich kann aber durchaus verstehen, wenn ihr neugierig auf dieses Experiment seid und euch auf die Suche nach einem Händler in eurer Nähe begeben wollt, der die die pfandfreien 250ml Dosen im Sortiment hat.

ColaRebell hat im Übrigen auch eine neue KraftstoffCola im Angebot, die mit 32 mg/100 ml Koffein daherkommt und wie die ChillstoffCola natürliches Taurin, Ingwer und Chili enthält.

Ich habe ja als Hackerbrausetesterin schon einiges erlebt, aber dieses Getränk gehört ganz oben in die Topliste der Merkwürdigkeiten. Wir haben es hier mit Dialektik zu tun. ColaRebell ChillstoffCola ist eine Cola, aber auch ein alkoholisches Getränk mit 4,6% Alkohol. Sie enthält Koffein (16 mg/100 ml) und natürliches Taurin (eeek! das hab ich leider ...

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September 05 2011

Afri Power

Afri Power

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden.

Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und hängt irgendwo zwischen biligem Energydrink und Multivitamintablette. Dass das Getränk nach Cola schmecken soll, ist allenfalls zu erahnen. Im Gaumen zwickt ein komischer Nachgeschmack. Die Gewöhnung nach ein paar Schlucken macht die Pansche zwar halbwegs schmerzfrei trinkbar, doch auch das schicke schwarz-rote Dosendesign und die schlauen Slogans machen dieses Gebräu nicht lecker.

Alles steckt in Afri-Cola scheint hier zuzutreffen. Afri Red schmeckt nach allem, aber nicht gut. “Mit fruchtiger Note” in your Face! Afri scheint die Marke der Fehlentscheidungen zu bleiben. Statt eines puren Colageschmacks wird hier mit Energydrinkkomplex eine Lohas-Partypeople-Zielgruppe angesprochen, die mit Widerlichkeiten eigentlich schon überversorgt ist. Furchtbar! Statt der dreiundzwanzigeckigen Palme ausnahmsweise mal treu zu bleiben, wird hier auf einen Zug aufgesprungen, der mehr Castortransport als Orientexpress ist und schon bei Spezi Energy an die Wand gefahren ist.

Lange habe ich nichts ähnlich enttäuschendes mehr im Mund gehabt. Warum tun Menschen sowas? Gibt es kein internationales Übereinkommen gegen solche Grausamkeiten? Ich prangere das an!

Afri Power eignet sich höchstens als Mutprobe auf ansonsten langweiligen Parties. Wer kein Alternative hat, sollte die Dose schnell in sich hinein kippen und möglichst von der Zunge fernhalten. Um den Geschmack wieder loszuwerden trinke ich nun eine Flasche Skull.

Ein Cola-Energydrink auf dem Hause Afri verspricht mehr Koffein (32mg/100ml) bei Afri-typischem Geschmack. Das Getränk, derzeit noch als Afri Red im Handel, demnächst aber wohl umbenannt in Afri Power, muss natürlich getestet werden. Schon der Geruch nach dem Öffnen ist säuerlich, der erste Schluck ist ernüchtentd: Sauer! Dosengeschmack! Wah! Das Geschmackserlebnis ist völlig missglückt und ...

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September 04 2011

Cola Turka

Cola Turka

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache.

Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken in der rotweißen Dose des Lebensmittelkonzerns Ülker. Die Cola trinkt sich recht angenehm und schmeckt zwar recht süß, aber weniger pappig und leicht würziger als die massengeschmackliche Konkurrenz vom roten Riesen. Der Scriptkiddiebrennstoff ist durchaus trinkbar, wenn wach bleiben mal nicht so wichtig ist, aber der sich besonders abhebende, türkischmachende Geschmack, mit dem die Brause beworben wird, war nicht wirklich feststellbar. Çok kötü.

Zu bekommen ist diese Brause in Deutschland wohl am wahrscheinlichsten in türkischen Lebensmittelläden und Dönerbuden, wir haben unser 0.33l-Exemplar in einem Osnabrücker Dönerimbiss zum dönerimbisskompatiblen Preis von 1,50 erstanden. Cihazda eğlenin!

Şimdi Cola Turka içecek. Da ich aber des türkischen, abgesehen von ein paar Floskeln und Kraftausdrücken, nicht mächtig bin, versuche ich es weiter in deutscher Sprache. Cola Turka ist in der Türkei sowas wie die heimische Konkurrenz zu Coke und Pepsi. Der Aufbau ist ziemlich ähnlich: Eine Süße Cola mit wenig Koffein. Nur 10mg/100ml stecken ...

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August 21 2011

Umfrage: Was ist deine Lieblingscola?

Umfrage: Was ist deine Lieblingscola?

Normalerweise sagen wir euch hier ja immer, was uns schmeckt und was nicht. Heute drehen wir den Spieß einmal um und fragen euch: Was ist eure Lieblingscola? Zur Umfrage kommt ihr nach dem Klick auf Weiterlesen. Polls close wenn 400 Leute teilgenommen haben.


Das BioZisch Gurana Cola und Vita Cola nicht als Auswahlmöglichkeiten auftauchen wurde bereits angemerkt. Sorry!

Normalerweise sagen wir euch hier ja immer, was uns schmeckt und was nicht. Heute drehen wir den Spieß einmal um und fragen euch: Was ist eure Lieblingscola? Zur Umfrage kommt ihr nach dem Klick auf Weiterlesen. Polls close wenn 400 Leute teilgenommen haben. Das BioZisch Gurana Cola und Vita Cola nicht als Auswahlmöglichkeiten auftauchen wurde ...

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July 16 2011

Volt Cola

Volt Cola

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola in einer 0,5er Dose daher. Der Zuckeranteil entspricht eher dem späteren Jolt-Rezept, mit fast 12% Zuckeranteil (gegenüber etwa 11% in der späten Jolt) sorgt nur noch der gesteigerte Koffeingehalt für eine nicht allzu pappige Süße. Die Anleihen an die Legende Jolt sind ansonsten auch geschmacklich recht gut gelungen.

Im Webshop des Herstellers ist Volt bei entsprechender Menge für pfandfreie 1,09 EUR je Dose unheimlich günstig, im Einzelhandel dürfte der Preis aber um einiges höher ausfallen. Volt Cola verkörpert den Geist einer vollblütigen Hackerbrause. Wer also ein Substitut zum Backen der berüchtigten Jolt Pancakes sucht, ist auch mit Volt gut beraten.

3 Dosen Volt wurden uns dankenswerterweise vom Hersteller zugeschenkt.

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola ...

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June 30 2011

coelna

coelna

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen werden. Doch vorab: coelna ist nicht die erste Cola aus Köln. Bereits vor 80 Jahren wurde die afri-cola in Köln produziert und Anfang der 2000er fand der Vertrieb für jolt in Köln statt. Zusätzlich gibt es diverse non-koffeinhaltige Brausen wie bluna aus dem Hause afri oder die Gaffels Fassbrause einer Kölschbrauerei.

cola op kölsch

ist der Spruch mit dem coelna beworben wird. Markenzeichen der 0,33l Flasche ist der cyanfarbene Verschlussdeckel und die Doppelspitze des Kölner Doms auf dem Flaschenhals. Die Ablagerungen am Boden werden auf der eigenen Webseite mit “bodenständig (typisch kölsche Eigenschaft)” nett umschrieben. Sowohl die Cola an sich als auch das komplette Design (Logo, Flasche, Kästen, Gläser) wurden von den Machern in Eigenarbeit entworfen.

Zum Geschmack: dieser wird hauptsächlich durch (den etwas beherzten) Spritzer Zitrone überlagert, weshalb bereits zwei unabhängige Testtrinker eine Ähnlichkeit mit Vita Cola ausgemacht haben. Ansonsten lässt sie sich am besten mit Kölsch vergleichen, das ebenso flach im Geschmack ist, nicht mit Gewürzen trumpft und durch einen angenehmen Kohlensäureanteil frisch bleibt. Der Koffeinanteil liegt mit 25mg/100ml am oberen Ende der deutschen Produktionsvorschriften für Colas. Kühl auf jeden Fall erfrischend für einen warmen Sommertag!

coelna dürfte bisher selbst für eingefleischte Kölner kein Begriff sein, da die Cola erst Mitte Juni (also vor zwei Wochen) auf den Markt eingeführt wurde. Aktuell ist sie in Köln und Umgebung bis nach Aachen in diversen Getränkemärkten, Kiosken und Tankstellen zu haben. Die produzierende GbR hat keine Adresse angegeben, aber deren Telefonnummer verrät, dass sie “op schäl Sick” im rechtsrheinischen Stadtteil Porz sitzt.

Das ansprechende Design, der gute Geschmack und der Lokalpatriotismus werden hoffentlich dazu beitragen, dass diese Cola länger als nur einen Sommer existieren wird.

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen ...

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June 10 2011

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: “Rotkehlchen – Cola Ingwer Chili”. Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen 22mg/100ml Koffein.

Nach dem ersten Öffnen fällt eine aus der Flasche aufsteigende bissig-süße Billig-Cola-Note auf. Kein Wunder, denn die Brause besteht fast zu hundert Prozent aus Wasser und Zucker. Der Geschmack ist ebenso wie der einer billigen, übersüßen Cola, im Abgang gibts dann aber scharfes Chili-Brennen im hinteren Mundraum (gut auszuhalten). Von Ingwer fehlt meiner Meinung nach jede Spur, aber ich finde auch immer nicht, dass Ginger Ale nach Ingwer schmeckt. Das Mouthfeeling ist insgesamt eher fade, aber pappig am Gaumen. Fazit: schmeckt irgendwie wie eine scharfe Kinder-Cola mit viel Koffein. Ansonsten fährt das Getränk nicht auf der hippen Ökoschiene, sondern wird mit künstlichen Säuerungsmitteln und Farbstoffen verfeinert. Die Rotkehlchen-Farbe ist also Fake und wird nicht aus echten Rotkehlchen gewonnen. Immerhin die Chili- und Ingwerextrakte scheinen natürlich zu sein.

Die angegebene Webseite rotkehlchen.net ist irgendwie noch nicht online, immerhin scheint sie laut Zitat der Ausweichseite gerade am Entstehen zu sein. Auf der Seite perlaqua.de des Herstellers steht das gleiche. Anscheinend ist das Getränk so neu, dass es noch nicht im Internet existiert – Gold für alle Hipster_innen, gruselig für uns Hacker_innen. Ich warte nach dem Genuß jetzt also ab, ob ich Ausfallerscheinungen bekomme und trinke zur Stillung meines armen Gaumens (das Chili…) erst mal Apfelschorle. Prost!

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: "Rotkehlchen - Cola Ingwer Chili". Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen ...

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May 19 2011

Landidyllengeschmacksprobe

Landidyllengeschmacksprobe

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der Weg in den nächstbesten Supermarkt, um zu erkundschaften, welche Energy-Drinks die Dorfjugend zu sich nimmt, die nicht in dem privilegierten Status ist, in einer Stadt mit eigener Hipster-Brause aufzuwachsen. Im Einkaufsbeutel landeten:

Es wurde zur Verkostung geladen.

v.l.n.r. yetzt, Pylon, ihdl, johl

Dr Pepper

Kommen wir zu den Klassikern unter den Kolas. Komischerweise haben wir Dr Pepper bisher noch nicht getestet gehabt, dabei gibt es das Getränk in den USA bereits seit 1885! Ursprünglich wurde das beinhaltende Koffein aus der Kola-Nuss gewonnen, heute ist es wie oft üblich natürliches oder synthetisches Koffein. Geschmacklich lässt sich Dr Pepper nur sehr schwer einordnen. Auf der deutschen Umverpackung des bei Schweppes hergestellten Getränks wird es leider nicht so deutlich – auf der amerikanischen Flasche ist eine umkreiste 23 zu sehen. Diese steht für die Anzahl der verschieden Geschmacksstoffe im Getränk. Man könnte auch meinen, dass damit die Dauer in Stunden gemeint ist, wie lange die Geschmacksnerven gekillt sind. Nichtsdestotrotz, hauptsache es ist laut FAQ Kosher.

Wie viel Koffein in Dr Pepper steckt, ist schwer zu sagen. Offiziell ist nichts zu finden. Es gibt einige Tabellen in den USA, die es mit 41mg/8.2 fl oz angeben. Umgerechnet wären das etwa 17mg/100ml, was dann jedoch über den in der EU kennzeichnungspflichtigen Wert von 15mg/100ml liegen würde. Auszugehen ist also eher von einem in Europa für Kolas üblichen Wert von etwa 10 bis 15mg/100ml Koffein.

T400 Energy

Bereits die riesige 1,5l Flasche sticht im Regal hervor. Dazu in einer reißerischen Aufmachung, die eher an eine Batteriewerbung erinnert. Andererseits ruft der Titel “T400” Assoziationen zum Terminator hervor… Dabei steht der Name lediglich für die Menge an Taurin im Getränk, ergo 400mg/100ml. Der Koffeingehalt ist kennzeichnungspflichtig mit 30mg/100ml angegeben – vermutlich mit einer Ausnahmegenehmigung als Energy-Drink, die bis zu 32mg/100ml Koffein enthalten dürfen. Andernfalls ist die seit 2004 laufende Produktion im nordischen Kiel kaum möglich.

Die flashige Webseite des Getränks gibt sich sportlich, aber wurde seit einem Jahr (und vermutlich kurz nach dem Release) nicht mehr gepflegt. Der auf der Webseite stark umworbene Twitter-Account @T400_Energy bietet ganze drei Tweets und hat sieben Follower. Die Netzgemeinde kann schon mal nicht die Zielgruppe sein.

Ziel ist wohl eher ein billiger Ersatz für Vodka-Redbull-Mischgetränke zu sein. Denn mit den 1,89€ für die 1,5l ist mehr drin beim Komasaufen.

Sonne Brause

Die Sonne Brause hat sich in unseren Einkaufskorb verirrt. Vermutlich, da sie uns einfach angelacht hat. Optisch und olfaktorisch kommt dieses Getränk einem Haushaltsreiniger sehr nahe – geschmacklich glücklicherweise nicht. Im heimischen Emsland ist diese Brause auch unter dem alternativen Namen “Regina” bekannt und laut Wikipedia Grundzutat für das Biermischgetränk “Tango”. Wir kannten es schlicht noch nicht.

XL Energy Drink und XL Cranberry Energy

Der XL Energy Drink und sein einziger getesteter geschmacklicher Ableger XL Cranberry Energy wird seit 2000 in Polen produziert. Der Koffeingehalt liegt bei grenzwertigen 32mg/100ml und der Tauringehalt ist wie beim T400 bei 400mg/100ml. Kalt schmeckt dieser Energy-Drink recht erfrischend aber auch sehr süß. Die 99¢ pro Dose sind ein akzeptabler Preis.

Ob dieses rosa Wasser Wunder bewirkt?

sexergy

Oft gesehen, aber nie probiert. Musste also unbedingt nachgeholt werden. Preislich ist es mit 1,59€/Dose das teuerste Getränk in dieser Testrunde, was daran liegen könnte, dass es aus der Schweiz stammt. Andererseits vermittelt die Webseite einen Hauch von Luxus durch scheinbar glückliche Personen in schicker Abendgarderobe. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich auch spezial gebrandete Artikel im Onlinestore einkaufen. Zur Auswahl stehen schweizerisch typisch eine Rolex für schlappe 59.000€, ein Rennwagen im sechsstelligen Bereich, Hubschrauber oder eine Luxusyacht für knapp 4 Millionen. Den Privatjet gibt es nur auf Anfrage. (WTF‽)

Zurück zum Getränk und seinen Specs. 30mg Koffein auf 100ml gewonnen hauptsächlich aus dem beinhaltenden Guaraná. Dazu mindestens 8% Kirschsaft und ein wenig Holundersaft. Grundsätzlich nichts besonderes, aber sex sells.

Fazit

Nichts, was uns vom Hocker gerissen hat. Deshalb bleiben wir bei Hackerbrausen.

PS: Macht das, was yetzt im obigen Bild auf dem T-Shirt stehen hat. ;-)

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der ...

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April 18 2011

Jetzt mehr Now

Jetzt mehr Now

Now Black Cola aus dem Hause Lammsbräu wurde von yetzt zwar das Potenzial zur Hackerbrause abgesprochen, aber weil die Geschmäcker verschieden sind und es so wenig Cola in großen Flaschen gibt ein kleines FYI: Seit neustem gibt es die NOW Getränke auch in 0,75l. Sieht man den Flaschen auf dem Foto gar nicht an, aber so neben den kleinen 0,33ern sind die riiiesig (gesehen bei Alnatura für 1,79 Euro).

Now Black Cola aus dem Hause Lammsbräu wurde von yetzt zwar das Potenzial zur Hackerbrause abgesprochen, aber weil die Geschmäcker verschieden sind und es so wenig Cola in großen Flaschen gibt ein kleines FYI: Seit neustem gibt es die NOW Getränke auch in 0,75l. Sieht man den Flaschen auf dem Foto gar nicht an, ...

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Tags: Cola fyi groß

March 27 2011

Piranja Cola

Piranja Cola

“Hauptsach’ gudd gess’, geschafft hann mir schnell!” heißt es im schweinchenförmigen Bundesland zwischen Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich. Die kulinarischen Highlights (Dibbelabbes, Schwenker, Lyoner usw.) sind wichtig für die kulturelle Identität der Saarländer_innen. Ich kann das beurteilen, ich bin selbst eine. Was Getränke betrifft zählen neben Mosel-Saar-Ruwer-Wein und Karlsberg Urpils vor allem die Säfte und der Viez (Apfelwein) aus Merzig zu den lokalen Spezialitäten. Es lässt sich also ganz gut leben dort, solange man nicht wach bleiben will. Was Hackerbrausen angeht sah es bisher schlicht trostlos aus. Club Mate gibt es nirgendwo zu kaufen, von Brausevielfalt hat noch niemand was gehört und Afri-Cola geht noch als undergroundiges Hipstergetränk durch. Eine, die seit Jahren in der Hackerbrausehauptstadt wohnt, muss beim Heimaturlaub mit dem Entzug klarkommen oder sich eine Notration in den Koffer stecken.

Dieser Zustand konnte so nicht bleiben, und schließlich sind vor etwas über einem Jahr sind ein paar Leute in der ehemaligen Stahlhüttenstadt Neunkirchen angetreten, eine coole Cola für die Saarländer_innen zu machen. Piranja Cola gibt es mittlerweile schon in der 2.0 Version mit verbessertem Geschmack bei verschiedenen Gastronomen, Imbissen und Supermärkten in der Region. Will heißen: Die Pfälzer bekommen auch was ab. Und auch wenn die Idee erstmal unters Volk gebracht werden muss, konzentriert man sich nicht nur auf die Standardvariante. Neben einer zuckerfreien Sorte wurden gleich noch die exotischeren Variationen mit Chili- und Kaffeearoma auf den Markt gebracht. Eurem Fachblog für Hackerbrause haben die netten Piranjas gleich einen ganzen Kasten mit allen Sorten zur Verfügung gestellt, deren Beurteilung aber zwecks Schlafchancensteigerung nachgereicht wird.

Kommen wir also zunächst zur Variante mit dem schwarzen Etikett und zum quantitativen Faktor Nummer 1 der Hackerbrausebewertung. Der Koffeingehalt von Piranja ist mit 25mg/100ml auf dem hohen Niveau von Premium und co. In Sachen Geschmack unterscheidet sich die Piranjacola aber von der Konkurrenz. Sie ist deutlich weniger Süß als viele andere Colas; genau das richtige also, wenn man also dem Zuckerkick nicht so viel angewinnen kann. Sie ist aber auch etwas weniger aromatisch. Vielleicht, weil Zucker ein Geschmacksträger ist. Vielleicht auch, weil das Aroma noch nicht so fancy ist wie beispielsweise das der Club Mate Cola. Genauere Infos zum Aroma gibt das Etikett auf den niedlichen, etwas gedrungenen 0,33l Flaschen leider nicht her. Phosphorsäuerliche Frische dominiert das Geschmackserlebnis dieser Cola, die alles in allem eine solide, schnörkellose Sache ist und das Prädikat Hackerbrause auf jeden Fall verdient. Alle Bezugsquellen vor Ort findet ihr online, wo ihr auch einen Kasten mit 24 Flaschen der Saarbrause bestellen könnt. Sie wird euch berauschen, wie sie auch schon das Saarland bewegt hat, denn es kann kein Zufall sein, dass dort kurz nach der ersten Hackerbrause auch der erste Hackerspace in Saarbrücken geplant wird. Mit den richtigen Koffeinquellen ist noch einiges möglich.

"Hauptsach' gudd gess', geschafft hann mir schnell!" heißt es im schweinchenförmigen Bundesland zwischen Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich. Die kulinarischen Highlights (Dibbelabbes, Schwenker, Lyoner usw.) sind wichtig für die kulturelle Identität der Saarländer_innen. Ich kann das beurteilen, ich bin selbst eine. Was Getränke betrifft zählen neben Mosel-Saar-Ruwer-Wein und Karlsberg Urpils vor allem die Säfte und ...

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March 06 2011

Spezi e:nergy

Spezi e:nergy

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy.

Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. Das schmeckt dann noch deutlich genug nach Original, dennoch melden die Geschmacksnerven eine kräftige Gummibärchen-Note. Es schmeckt zwar nicht schlecht, bleibt aber seltsam.

Der Koffeingehalt ist mit 32mg/100ml auf dem Niveau typischer Energy-Drinks, der Preis von 1,50 Euro in irgendeinem Berliner Späti ist verschmerzbar. Das hackerbrausentechnische Neuland der Energydrinkisierung mit der altbackenen Marke Spezi zu verheiraten mutet dennoch ungewöhnlich an, ob Spezi e:nergy einen Platz in den Reigen etablierter Hackerbrausen findet, bleibt abzuwarten.

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy. Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. ...

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February 21 2011

Krebs durch Cola?

Krebs durch Cola?

Die amerikanische Verbraucherschutzinitiative “Center for Science in the Public Interest” hat die braune Farbe vieler Hackerbrausen in Visir genommen. Die in vielen Colas enthaltene Karamell-Lebensmittelfarbe, zuständig für den Cola-Farbton, bezeichnet sie als karziogen, also krebserzeugend und will bei der amerikanischen Food and Drug Administration ein Verbot von “Toxi-Cola” erreichen. Wenig erstaunlich sind die entsprechenden Branchenverbände und Konzerne wie Coca-Cola mit raschen Dementis zur Stelle. In einer Presseerklärung fasste das Center for Science in the Public Interest ihre (bisher nicht bestätigte) Kritik folgendermaßen zusammen:

“Anders als beim daheim in der Pfanne hergestellten karamellisierten Zucker, entsteht die braune Lebensmittelfarbe in Colas und anderen Produkten durch die chemische Reaktion von Amoniak und Sulfiten unter hohem Druck und bei hoher Temperatur. Durch die chemische Reaktion entstehen  2-Methylimidazol und 4 Methylimidazol, die in staatlichen Untersuchungen in Tierversuchen Lungen-, Leber- und Schilddrüsenkrebs oder Leukämie verursacht haben.”

Quelle: http://www.slashfood.com/2011/02/17/could-your-cola-give-you-cancer/

Die amerikanische Verbraucherschutzinitiative "Center for Science in the Public Interest" hat die braune Farbe vieler Hackerbrausen in Visir genommen. Die in vielen Colas enthaltene Karamell-Lebensmittelfarbe, zuständig für den Cola-Farbton, bezeichnet sie als karziogen, also krebserzeugend und will bei der amerikanischen Food and Drug Administration ein Verbot von "Toxi-Cola" erreichen. Wenig erstaunlich sind die entsprechenden ...

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February 16 2011

Coca-Coleaks

Coca-Coleaks

Da haben wir bei CRE175 noch großartig herumgerätselt, wie denn die geheime Zutatenliste von Coca-Cola aussieht, nun kommt das originale Rezept an Tageslicht.

The recipe:

  • Fluid extract of Coca: 3 drams USP
  • Citric acid: 3 oz
  • Caffeine: 1 oz
  • Sugar: 30 (unclear quantity)
  • Water: 2.5 gal
  • Lime juice: 2 pints, 1 quart
  • Vanilla: 1 oz
  • Caramel: 1.5 oz or more for color

The secret 7X flavor (use 2 oz of flavor to 5 gals syrup):

  • Alcohol:  8 oz
  • Orange oil: 20 drops
  • Lemon oil: 30 drops
  • Nutmeg oil: 10 drops
  • Coriander: 5 drops
  • Neroli: 10 drops
  • Cinnamon: 10 drops

Wir hoffen natürlich, dass es uns nun nicht ergeht wie George Hotz und die Coca Cola Company uns unsere Festplatten behalten lässt.

photo credit: Coca Cola Crash Party by Shkumbin Saneja, license: CC by

Da haben wir bei CRE175 noch großartig herumgerätselt, wie denn die geheime Zutatenliste von Coca-Cola aussieht, nun kommt das originale Rezept an Tageslicht. The recipe: Fluid extract of Coca: 3 drams USP Citric acid: 3 oz Caffeine: 1 oz Sugar: 30 (unclear quantity) Water: 2.5 gal Lime juice: 2 pints, 1 quart Vanilla: 1 oz Caramel: ...

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Reposted byschlumpiauthmillenonapoc

February 15 2011

Canna Cola

Canna Cola

Normalerweise probieren wir ja die unmöglichsten Dinge aus. Nunja, im Fall von Canna Cola müssen wir eine Ausnahme machen, denn dieses Getränk ist wirklich nicht ohne weiteres erwerbbar und auch auf die Zusendung eines Testmusters wollte sich der Hersteller leider nicht einlassen. ;-)

In einigen Bundesstaaten der USA gibt es die Möglichkeit für Erkrankte, Cannabis als Medizin zu benutzen. Das muss nicht zwangsläufig in der Form von Spritzen und Pillen passieren, die Medical Cannabis Industrie ist dahingehend durchaus kreativ. Nun gibt es auch einen Hersteller, der das Medizinprodukt als Bestandteil verschiedener Limonaden anbietet.

Wer also in die Situation gerät, in den USA zur Gesundung medizinisches Cannabis erwerben zu dürfen, hat durchaus auch die Möglichkeit, dies in Form eines Cola-artigen Getränks zu tun. Der Koffeingehalt ist zwar nicht wirklich erwähnenswert, ist aber bei diesem Produkt wohl eher sowieso nicht der primäre Anreiz für den Genuss.

Normalerweise probieren wir ja die unmöglichsten Dinge aus. Nunja, im Fall von Canna Cola müssen wir eine Ausnahme machen, denn dieses Getränk ist wirklich nicht ohne weiteres erwerbbar und auch auf die Zusendung eines Testmusters wollte sich der Hersteller leider nicht einlassen. ;-) In einigen Bundesstaaten der USA gibt es die Möglichkeit für Erkrankte, Cannabis ...

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December 12 2010

Pure Cofain

Pure Cofain

Lang ist es her, dass ich was wirklich erwähnenswertes gefunden habe. Doch ausgerechnet im Wendland, im beschaulichen Städtchen Dannenberg habe ich ein Getränk namens Pure Cofain entdeckt.

Pure Cofain kommt aus Österreich, dem Pionierland des Koffeingenusses. Der Name ist nicht übertrieben: 69,9 mg Koffein je 100ml stecken in diesem Getränk. Der an Zigarettenschachteln erinnernde Warnaufdruck ist durchaus nicht übertrieben, denn dabei handelt es sich nahezu um die doppelte Koffeinmenge eines durchschnittlichen Energy-Drinks.

Schon beim öffnen der Dose ist ein deutlicher Kaffeegeruch wahrnehmbar, der an Kafe-Cola erinnert. Der erste Schluck ist irgendwie Bittersauer mit einem deutlichen Espresso-Koffein-Aroma im Nachgang. Obwohl das Getränk vollgepumpt ist mit allerlei Süßmachern von Dextrose, Saccharose und Maltodextrin bis Fruktose, schmeckt es nicht süß, sondern am ehesten nach gesüßtem dünnem kaltem Espresso mit Kohlensäure. Ein doch sehr gewöhnungsbedürftiger Geschmack.

Die Koffeinwirkung ist nicht ignorierbar sondern setzt mit der Wucht eines Anonymous-DDoS ein. Für einen Preis von 1,50 für die 250ml-Dose gibt es eine Menge Koffein fürs Geld, Das Prädikat Hackerbrause ist wohlverdient. Zielgruppe dürften am ehesten Menschen sein, denen Kaffee noch zu lasch ist; für das Geschmackserlebnis würde ich diese Brause nicht erwerben.

Lang ist es her, dass ich was wirklich erwähnenswertes gefunden habe. Doch ausgerechnet im Wendland, im beschaulichen Städtchen Dannenberg habe ich ein Getränk namens Pure Cofain entdeckt. Pure Cofain kommt aus Österreich, dem Pionierland des Koffeingenusses. Der Name ist nicht übertrieben: 69,9 mg Koffein je 100ml stecken in diesem Getränk. Der an Zigarettenschachteln erinnernde Warnaufdruck ist durchaus nicht übertrieben, denn dabei handelt es sich nahezu um die doppelte Koffeinmenge eines durchschnittlichen Energy-Drinks. Schon beim öffnen der Dose ist ein deutlicher Kaffeegeruch wahrnehmbar, der an Kafe-Cola erinnert. Der erste Schluck ist irgendwie Bittersauer mit einem deutlichen Espresso-Koffein-Aroma im Nachgang. Obwohl das Getränk vollgepumpt ist mit allerlei Süßmachern von Dextrose, Saccharose und Maltodextrin bis Fruktose, schmeckt es nicht süß, sondern am ehesten nach gesüßtem dünnem kaltem Espresso mit Kohlensäure. Ein doch sehr gewöhnungsbedürftiger Geschmack. Die Kof

September 06 2010

Vorsicht, Falle: Koala Cola / Bios Coola

Vorsicht, Falle: Koala Cola / Bios Coola

Ich sehe mich ja gerne mal im Bioladen nach tollen Getränken um und habe mich gefreut, als ich im Regal gleich zwei neue Bio-Cola-Sorten stehen sah: Koala Cola und Bios Coola. Doch selbst so lebenserfahrenen Menschen wie mir kann es passieren, dass sie skrupellosen Bio-Getränkemafiosi gnadenlos auf den Leim gehen. Diese beiden Pseudo-Colasorten enthalten keinerlei Koffein. Nichts! Diese Getränke suggerieren bewusst, eine belebende und erfrischende Cola zu sein, doch all das ist purer Nepp.

Im Kleingedruckten auf der Rückseite steht bei Bios Coola klein, dass das Getränk “bewusst auf Koffein verzichtet”, Koala Cola verzichtet ganz auf diesen entscheidenden Hinweis und brüstet sich lieber damit, dass ein Teil des mir aus der Tasche gezogenen Geldes für irgendwelche Kinderhilfsprojekte gespendet werden. Also da kaufe ich mir doch lieber eine Szenecola mit ordentlich Methyltheobromin und schmeiß die preisliche Differenz direkt bei den Fußgängerzonendrücker_innen in die Spendendose als mir auch noch diese Verarschung in Longneckflasche anzutun.

Bios Coola schmeckt übrigens wie ein Gemisch aus verdünntem, sauer gewordenem Malzbier und vergorener Friedhofserde, wie eine Guarana-Cola ohne Guarana und ohne Cola, macht müde und grantig und hinterlässt einen Nachgeschmack, bei dem mensch auf die Idee kommt, sich den Mund zu kärchern.

Koala Cola hingegen schmeckt nach fast nichts. Der erste Schluck, tut so, als könnte er viel versprechend sein und wenigstens lecker schmecken, doch dann kommt nur geschmackliche Leere wo eigentlich ein erfüllendes Geschmackserlebnis sein müsste. Der Geschmack erreicht den Gaumen nicht, sondern bleibt auf halber Strecke in undefinierbarer und unvollendeter Süßlichkeit liegen. Nicht einmal der Koala, der aussieht wie ein verloren gegangenes Bandmitglied von KISS, kann dieses Vakuum füllen. Es gibt nichts, woran mensch sich gewöhnen könnte, denn die Strategie, mit irgendwelchen Ersatzstoffen (Agavendicksaft, Zuckerkulör und Hollundersaft) den Geschmack einer Cola nach zu bauen ist schon bei den vielfältigen Kaffeesubstituten in der DDR gnadenlos gescheitert.

Ich habe keine Ahnung, was diese Getränke kosten, da ich die Quittung verbrannt habe, damit kein Mensch beweisen kann, dass ich diese Hippieplörren jemals gekauft habe. Minus 10 von 5 möglichen Sternen.

Falls die Produzierenden dieser Getränke den Weg hierher finden, ein Wort an diese: Eure vermeintliche Zielgruppe, die Leinsamen-Birkenstock-Jugendkultur, existiert nicht; Da hat euch Sascha Lobo einen Bären aufgebunden. Lasst euch beraten, macht in Zukunft was ordentliches und haut gefälligst ausreichend bewusstseinsverändernde Naturprodukte rein.

Ich sehe mich ja gerne mal im Bioladen nach tollen Getränken um und habe mich gefreut, als ich im Regal gleich zwei neue Bio-Cola-Sorten stehen sah: Koala Cola und Bios Coola. Doch selbst so lebenserfahrenen Menschen wie mir kann es passieren, dass sie skrupellosen Bio-Getränkemafiosi gnadenlos auf den Leim gehen. Diese beiden Pseudo-Colasorten enthalten keinerlei Koffein. Nichts! Diese Getränke suggerieren bewusst, eine belebende und erfrischende Cola zu sein, doch all das ist purer Nepp. Im Kleingedruckten auf der Rückseite steht bei Bios Coola klein, dass das Getränk "bewusst auf Koffein verzichtet", Koala Cola verzichtet ganz auf diesen entscheidenden Hinweis und brüstet sich lieber damit, dass ein Teil des mir aus der Tasche gezogenen Geldes für irgendwelche Kinderhilfsprojekte gespendet werden. Also da kaufe ich mir doch lieber eine Szenecola mit ordentlich Methyltheobromin und schmeiß die preisliche Differenz direkt bei den Fußgängerzonendrücker_innen in die Spendendose als mir auch noch

September 01 2010

Disco Cola

Disco Cola

Heute widme ich mich einem echten Ostprodukt: Der Disco-Cola aus dem VEB Felsenkellerbrauerei Meißen, Betriebsteil Getränkeproduktion Nossen Hause Cannewizter.

Einige Dinge fallen auf: Das Getränk kommt in einer 0,5er Bierflasche, Die Etiketten sind schief und anstatt eines Kronkorkens gibt es einen Aufreißverschluss. Das Design ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber scheinbar war das damals so modern.

Zunächst das erstaunliche: Die Cola schmeckt nicht schlimm, sondern ist durchaus angenehm trinkbar. Der Geschmack ist recht süß und leicht sauer-zitronig bis -kirschig, der Kohlensäuregehalt genau richtig.

Eine Hackerbrause? Nun ja, die Menge von 0,5 Litern ergeben schon mal einen Pluspunkt, ebenso die aufs Flaschentrinken ausgelegte Bierflasche. Auch der Preis von 0,46 EUR pro Flasche ist begrüßenswert. Doch der Koffeingehalt von 5mg/100ml ist fernab jeder Hackerbrause und nicht einmal Cola-Durchschnitt. Zumindest ist dieses Getränk der Beweis, dass es in der DDR auch durchaus trinkbare Cola gab.

Heute widme ich mich einem echten Ostprodukt: Der Disco-Cola aus dem VEB Felsenkellerbrauerei Meißen, Betriebsteil Getränkeproduktion Nossen Hause Cannewizter. Einige Dinge fallen auf: Das Getränk kommt in einer 0,5er Bierflasche, Die Etiketten sind schief und anstatt eines Kronkorkens gibt es einen Aufreißverschluss. Das Design ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber scheinbar war das damals so modern. Zunächst das erstaunliche: Die Cola schmeckt nicht schlimm, sondern ist durchaus angenehm trinkbar. Der Geschmack ist recht süß und leicht sauer-zitronig bis -kirschig, der Kohlensäuregehalt genau richtig. Eine Hackerbrause? Nun ja, die Menge von 0,5 Litern ergeben schon mal einen Pluspunkt, ebenso die aufs Flaschentrinken ausgelegte Bierflasche. Auch der Preis von 0,46 EUR pro Flasche ist begrüßenswert. Doch der Koffeingehalt von 5mg/100ml ist fernab jeder Hackerbrause und nicht einmal Cola-Durchschnitt. Zumindest ist dieses Getränk der Beweis, dass es in der DDR auch durchaus trinkbare C

August 23 2010

Schlucki Cola

Schlucki Cola

Wir bleiben in Franken, der Gegend mit den vielen Privatbrauerein. Über den Umweg über Nürnberg und Berlin fand eine Flasche Schlucki Cola aus Bamberg den Weg zu mir. Der Name gibt schon mal volle Punktzahl auf der Niedlichkeitsskala =) Das Design der Flasche ist schlicht und enthält außer MHD und Zutatenliste nichts Wissenswertes. Ganz angenehm in Zeiten, wo eine ideologische Ansprache voller Wir-Gefühl auf jedem Etikett lauert. Auch das Netz hält kaum Informationen zu Schlucki bereit. Einzig ein Auszug aus dem Buch Fränkische i-Tüpfäla. Köstlichkeiten aus der Region bei amazon führt mich auf die Spur der Georg Schuler Mineralswasserfabrik in Bamberg, die Schlucki herstellt.

Gut, dann kommen wir also ohne weitere Umschweife zum Geschmack: Schlucki Cola ist relativ süß, wie es sich für eine Cola auch gehört. Sie kann es meiner Meinung nach ohne weiteres mit Coca Cola oder Pepsi, aber auch mit Fritz oder Club Mate Cola aufnehmen. Lecker vollmundig mit starker Tendenz zur Kolanuss. Also volle Empfehlung für Schlucki Cola, die vermutlich sehr günstig ist, wenn man denn mal in der Region ist oder jemanden kennt, der eine Flasche mitbringen kann. Ich würde nicht damit rechnen, die 0,33l oder 0,5l Flaschen außerhalb Frankens irgendwo im Vertrieb zu finden. Vielen Dank also noch mal an Philip fürs mitbringen!

July 12 2010

Pfandflaschenfuckup + 1337Mate Countdown

Ohje, was ist denn da passiert? Hübscher Pfandflaschen-Crossdressing-Fuckup ;-)

Übrigens, bereithalten: In den nächsten Tagen müsste die 1337mate bei uns dreien eintrudeln. Ihr dürft euch auf ausgiebigstes Gerante einstellen. Wenns bis Donnerstag klappt, werde ich die größtentbehrliche Menge von gestandenen Freifunkenden im Leipziger Sublab verkosten lassen.

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