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July 19 2011

Turbo Mate in der Kunst

Turbo Mate in der Kunst

Die Beschäftigung mit Hackerbrause und Alkohol ist hier bishlang zu kurz gekommen. Der Turbomate, allseits beliebte und verlässlichen Begleiterin durch das Nachtleben, hat derweil Henriette von Herzette Blockt. ein künstlerisches Portrait gewidmet. Für diejenigen, die Turbo Mate nicht kennen: Erst einen angemessenen Schluck aus der Club Mate Flasche abtrinken, mit Vodka auffüllen lassen und dann noch zuschrauben und ein bisschen Bewegung reinbringen, damit sich alles gut mischt (am besten durch Tanzen).

Die Beschäftigung mit Hackerbrause und Alkohol ist hier bishlang zu kurz gekommen. Der Turbomate, allseits beliebte und verlässlichen Begleiterin durch das Nachtleben, hat derweil Henriette von Herzette Blockt. ein künstlerisches Portrait gewidmet. Für diejenigen, die Turbo Mate nicht kennen: Erst einen angemessenen Schluck aus der Club Mate Flasche abtrinken, mit Vodka auffüllen lassen und ...

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July 16 2011

Volt Cola

Volt Cola

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola in einer 0,5er Dose daher. Der Zuckeranteil entspricht eher dem späteren Jolt-Rezept, mit fast 12% Zuckeranteil (gegenüber etwa 11% in der späten Jolt) sorgt nur noch der gesteigerte Koffeingehalt für eine nicht allzu pappige Süße. Die Anleihen an die Legende Jolt sind ansonsten auch geschmacklich recht gut gelungen.

Im Webshop des Herstellers ist Volt bei entsprechender Menge für pfandfreie 1,09 EUR je Dose unheimlich günstig, im Einzelhandel dürfte der Preis aber um einiges höher ausfallen. Volt Cola verkörpert den Geist einer vollblütigen Hackerbrause. Wer also ein Substitut zum Backen der berüchtigten Jolt Pancakes sucht, ist auch mit Volt gut beraten.

3 Dosen Volt wurden uns dankenswerterweise vom Hersteller zugeschenkt.

Nicht nur eine Homage, sondern die mehr oder minder offizielle Nachfolgerin der legendären Jolt Cola hört auf den Namen Volt Cola und wird vom ehemaligen Jolt-Importeur vertrieben.In beeindruckender Weise wurden hier alle Register gezogen um Volt Cola zur durchschlagenden Wachmacherin aufzubauen. Der Koffeingehalt wurde auf Energydrink-übliche 32mg/100ml erhöht statt einer 0,3er-Dose kommt Volt Cola ...

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July 14 2011

Matekalypse: Jetzt redet Loscher!

Matekalypse: Jetzt redet Loscher!

Seit einigen Wochen machen alarmierende Gerüchte im Internet die Runde: Unter den Twitter-Hashtags #cmc2011 und #matekalypse wird von bedrohlichen Lieferengpässen bei Getränkehändlern berichtet, sogar eine Selbsthilfegruppe auf Facebook wurde gegründet:

Wie vielleicht schon einige gehört haben, kann Club-Mate aufgrund fehlender Pfandflaschen nicht mehr die gewünschte und benötigte ;) Menge produzieren. Und vielleicht kennt es auch jeder, man nimmt eine Flasche mit und dann steht sie irgendwo rum.

Damit wir alle unserer Leidenschaft weiter fröhnen können, müssen wir schneuligst all unsere leeren Flaschen und Kästen abgeben.

Sammelt also fleißig und ab in den nächst möglichen Getränke- und/oder Supermarkt, der Club-Mate im Angebot. So kann es nicht weiter gehen ;)

Wir brauchen euch! Weitersagen!!!

Der Grund für die Mateknappheit (zumindest bei Club-Mate) liegt allerdings nach neusten Erkenntnissen nicht am Pfandflaschenrücklauf, wie bisher (auch in Comic-Form) angenommen wurde. Laut Loscher liegt der Grund einerseits darin, dass die Nachfrage stark gestiegen sei (“Wir können uns das selbst nicht erklären”, so Markus Loscher) und andererseits einige Händler trotz Hinweise vor einigen Wochen ihre Bestellungen schlecht koordiniert haben, so dass ganze Regionen auf dem Trockenen liegen.

Wir sind dem Campusradio Jena dankbar, der Ursache für die Matekalypse auf den Grund gegangen zu sein. Wie es sich für investigative Journalistinnen und Journalisten gehört, haben sie einfach zum Hörer gegriffen und Markus Loscher in Münchsteinach angerufen. Wieland vom Campusradio Jena hat dankenswerterweise rasch auf eine Anfrage des Hackerbrause-Blogs reagiert, denn — wie er richtig anmerkt — “als Medium ist man ja verpflichtet schnellstmöglich zu informieren”.

Das vollständige  Interview mit Markus Loscher findet ihr auf den Seiten des Campusradio Jena.

 

 

Seit einigen Wochen machen alarmierende Gerüchte im Internet die Runde: Unter den Twitter-Hashtags #cmc2011 und #matekalypse wird von bedrohlichen Lieferengpässen bei Getränkehändlern berichtet, sogar eine Selbsthilfegruppe auf Facebook wurde gegründet: Wie vielleicht schon einige gehört haben, kann Club-Mate aufgrund fehlender Pfandflaschen nicht mehr die gewünschte und benötigte ;) Menge produzieren. Und vielleicht kennt es auch ...

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Coffaina Bleibwach

Coffaina Bleibwach

In gut sortierten Berliner Spätis gibt es etwas neues zu entdecken: Ein Tütchen mit weißem Pulver, das den Namen Coffaina Bleibwach trägt. Auch wenn der Kokain-Eindruck vermutlich durchaus beabsichtigt ist, besteht der Schnee in diesem Fall aus Koffein und Zucker.

120mg Koffein enthält ein Tütchen bei einem Gewicht von 2 Gramm. Der Hersteller empfiehlt, das Pülverchen in einem halben Liter Fruchtsaft oder anderer Flüssigkeit aufzulösen, was einem resultierenden Koffeingehalt von ordentlichen 24g/100ml ergäbe. Pur schmeckt das Pulver, wie zu erwarten, bitter nach Koffein, der Hauptbestandteil Zucker wird deutlich überdeckt. Den puren Verzehr sollte mensch sich aber gut überlegen, auch wenn für die LD50 immerhin 23 Tütchen benötigt werden.

1,50 Euro je Tütchen scheinen fair zu sein, auch wenn das Zeug derzeit nur in Kreuzberg und Umgebung zu haben ist. Hervorzuheben bleibt der wohl einmalige DIY-Charakter dieses Produktes: Einfach das Lieblingsgetränk zum Wachmacher aufwerten oder das Ganze zum Kochen und Backen verwenden zu können hat auf jeden Fall Hacking-Appeal.

In gut sortierten Berliner Spätis gibt es etwas neues zu entdecken: Ein Tütchen mit weißem Pulver, das den Namen Coffaina Bleibwach trägt. Auch wenn der Kokain-Eindruck vermutlich durchaus beabsichtigt ist, besteht der Schnee in diesem Fall aus Koffein und Zucker. 120mg Koffein enthält ein Tütchen bei einem Gewicht von 2 Gramm. Der Hersteller empfiehlt, das ...

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July 03 2011

KiCOS

KiCOS

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass dieses auf der Flasche angegeben werden muss.

Es gibt Hinweise darauf, dass der Abfüller in den letzten Jahren gewechselt hat. Aktuell kommt die Limonade aus Roisdorf zwischen Köln und Bonn. Vermutlich ist dieses auch das Verbreitungsgebiet. Geschmacklich ist sie sehr süffig und haut nicht so heftig rein wie andere Guarana-Getränke.

Hinzuzufügen ist die Unterstützung von ganzen 1 Cent pro verkaufter Flasche an einen Verein zur Förderung von Ausbildungsprojekten in Lateinamerika.

In einem Kölner REWE-Markt sah ich diese sehr unscheinbare koffeinhaltige Brause. Laut eigener Webseite gibt es die KiCOS seit 1984 – zu der Zeit gab es sicherlich auch schon die formschöne Deutsche Mineralbrunnen Pfandflasche in der die KiCOS ausgeliefert wird. Das Koffein kommt aus der Guarana-Pflanze, aber nicht in einer so hohen Konzentration, dass ...

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June 30 2011

coelna

coelna

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen werden. Doch vorab: coelna ist nicht die erste Cola aus Köln. Bereits vor 80 Jahren wurde die afri-cola in Köln produziert und Anfang der 2000er fand der Vertrieb für jolt in Köln statt. Zusätzlich gibt es diverse non-koffeinhaltige Brausen wie bluna aus dem Hause afri oder die Gaffels Fassbrause einer Kölschbrauerei.

cola op kölsch

ist der Spruch mit dem coelna beworben wird. Markenzeichen der 0,33l Flasche ist der cyanfarbene Verschlussdeckel und die Doppelspitze des Kölner Doms auf dem Flaschenhals. Die Ablagerungen am Boden werden auf der eigenen Webseite mit “bodenständig (typisch kölsche Eigenschaft)” nett umschrieben. Sowohl die Cola an sich als auch das komplette Design (Logo, Flasche, Kästen, Gläser) wurden von den Machern in Eigenarbeit entworfen.

Zum Geschmack: dieser wird hauptsächlich durch (den etwas beherzten) Spritzer Zitrone überlagert, weshalb bereits zwei unabhängige Testtrinker eine Ähnlichkeit mit Vita Cola ausgemacht haben. Ansonsten lässt sie sich am besten mit Kölsch vergleichen, das ebenso flach im Geschmack ist, nicht mit Gewürzen trumpft und durch einen angenehmen Kohlensäureanteil frisch bleibt. Der Koffeinanteil liegt mit 25mg/100ml am oberen Ende der deutschen Produktionsvorschriften für Colas. Kühl auf jeden Fall erfrischend für einen warmen Sommertag!

coelna dürfte bisher selbst für eingefleischte Kölner kein Begriff sein, da die Cola erst Mitte Juni (also vor zwei Wochen) auf den Markt eingeführt wurde. Aktuell ist sie in Köln und Umgebung bis nach Aachen in diversen Getränkemärkten, Kiosken und Tankstellen zu haben. Die produzierende GbR hat keine Adresse angegeben, aber deren Telefonnummer verrät, dass sie “op schäl Sick” im rechtsrheinischen Stadtteil Porz sitzt.

Das ansprechende Design, der gute Geschmack und der Lokalpatriotismus werden hoffentlich dazu beitragen, dass diese Cola länger als nur einen Sommer existieren wird.

Wir wurden vom Chaosradio Express Hörer Dennis angeschrieben, der in Köln eine neue Cola ausfindig gemacht hat. Ausgerechnet die Stadt dessen Bier den gleichen Namen wie der lokale Dialekt trägt. Aber das Hackerbrausen-Autorenteam ist gut über die Republik verteilt und so konnte noch am gleichen Tag eine Probe dieser neuen Cola einem Test unterzogen ...

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June 10 2011

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: “Rotkehlchen – Cola Ingwer Chili”. Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen 22mg/100ml Koffein.

Nach dem ersten Öffnen fällt eine aus der Flasche aufsteigende bissig-süße Billig-Cola-Note auf. Kein Wunder, denn die Brause besteht fast zu hundert Prozent aus Wasser und Zucker. Der Geschmack ist ebenso wie der einer billigen, übersüßen Cola, im Abgang gibts dann aber scharfes Chili-Brennen im hinteren Mundraum (gut auszuhalten). Von Ingwer fehlt meiner Meinung nach jede Spur, aber ich finde auch immer nicht, dass Ginger Ale nach Ingwer schmeckt. Das Mouthfeeling ist insgesamt eher fade, aber pappig am Gaumen. Fazit: schmeckt irgendwie wie eine scharfe Kinder-Cola mit viel Koffein. Ansonsten fährt das Getränk nicht auf der hippen Ökoschiene, sondern wird mit künstlichen Säuerungsmitteln und Farbstoffen verfeinert. Die Rotkehlchen-Farbe ist also Fake und wird nicht aus echten Rotkehlchen gewonnen. Immerhin die Chili- und Ingwerextrakte scheinen natürlich zu sein.

Die angegebene Webseite rotkehlchen.net ist irgendwie noch nicht online, immerhin scheint sie laut Zitat der Ausweichseite gerade am Entstehen zu sein. Auf der Seite perlaqua.de des Herstellers steht das gleiche. Anscheinend ist das Getränk so neu, dass es noch nicht im Internet existiert – Gold für alle Hipster_innen, gruselig für uns Hacker_innen. Ich warte nach dem Genuß jetzt also ab, ob ich Ausfallerscheinungen bekomme und trinke zur Stillung meines armen Gaumens (das Chili…) erst mal Apfelschorle. Prost!

Obwohl Hamburg bekanntermaßen als das Brause-Mekka schlechthin gilt, hat auch Berlin einige Besonderheiten zu bieten. Anscheinend brauchen Berliner_innen immer neue Köstlichkeiten / Herausforderungen, so dass ich gestern abend im Späti um die Ecke folgendes entdeckte: "Rotkehlchen - Cola Ingwer Chili". Das giftrote Getränk kommt mit stylischem Etikett auf schnöder Glasflasche daher und bietet Käufer_innen ...

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June 07 2011

Französische Energydrinks

Französische Energydrinks

Bei einem kurzfristigen Frankreichaufenthalt überkam mich der Wunsch nach einer koffeinhaltigen Erfrischung. Club-Mate gibt es dort leider nicht und wunderbare Hackerbrausen auch nicht. Jedoch ist das Coca-Cola Sortiment etwas größer und bietet neben der altbekannten Vanille- und Cherry-Coke auch welche mit den Geschmacksrichtungen Orange und Limette.
Im Energy-Drink-Regal gab es dann zwei Dosen zu entdecken, die ich in Deutschland noch nicht sah. Auf dem Bild zur linken ist “Guarana Force” zu sehen. Der Hauptbestandteil ist – wie der Name vermuten lässt – Guarana. Dementsprechend ist der Koffeingehalt mit 15mg/100ml nicht ganz so hoch. Das rechte Getränk trägt den Namen “Taurine Force”. Dem Logo nach zu urteilen ist es ein Eigenprodukt der Supermarktkette “Carrefour”, wo diese Getränke gekauft wurden. Mit den 32mg/100ml Koffein und sehr viel Taurin kommt es geschmacklich sehr nah an Red Bull ran.
Zumindest das Guarana Force lässt sich als kleiner Wachmacher gut gekühlt am Mittelmeerstrand genießen. Aber beim Wein kennen sich die Franzosen besser aus.

Bei einem kurzfristigen Frankreichaufenthalt überkam mich der Wunsch nach einer koffeinhaltigen Erfrischung. Club-Mate gibt es dort leider nicht und wunderbare Hackerbrausen auch nicht. Jedoch ist das Coca-Cola Sortiment etwas größer und bietet neben der altbekannten Vanille- und Cherry-Coke auch welche mit den Geschmacksrichtungen Orange und Limette. Im Energy-Drink-Regal gab es dann zwei Dosen zu entdecken, ...

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May 25 2011

May 19 2011

Landidyllengeschmacksprobe

Landidyllengeschmacksprobe

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der Weg in den nächstbesten Supermarkt, um zu erkundschaften, welche Energy-Drinks die Dorfjugend zu sich nimmt, die nicht in dem privilegierten Status ist, in einer Stadt mit eigener Hipster-Brause aufzuwachsen. Im Einkaufsbeutel landeten:

Es wurde zur Verkostung geladen.

v.l.n.r. yetzt, Pylon, ihdl, johl

Dr Pepper

Kommen wir zu den Klassikern unter den Kolas. Komischerweise haben wir Dr Pepper bisher noch nicht getestet gehabt, dabei gibt es das Getränk in den USA bereits seit 1885! Ursprünglich wurde das beinhaltende Koffein aus der Kola-Nuss gewonnen, heute ist es wie oft üblich natürliches oder synthetisches Koffein. Geschmacklich lässt sich Dr Pepper nur sehr schwer einordnen. Auf der deutschen Umverpackung des bei Schweppes hergestellten Getränks wird es leider nicht so deutlich – auf der amerikanischen Flasche ist eine umkreiste 23 zu sehen. Diese steht für die Anzahl der verschieden Geschmacksstoffe im Getränk. Man könnte auch meinen, dass damit die Dauer in Stunden gemeint ist, wie lange die Geschmacksnerven gekillt sind. Nichtsdestotrotz, hauptsache es ist laut FAQ Kosher.

Wie viel Koffein in Dr Pepper steckt, ist schwer zu sagen. Offiziell ist nichts zu finden. Es gibt einige Tabellen in den USA, die es mit 41mg/8.2 fl oz angeben. Umgerechnet wären das etwa 17mg/100ml, was dann jedoch über den in der EU kennzeichnungspflichtigen Wert von 15mg/100ml liegen würde. Auszugehen ist also eher von einem in Europa für Kolas üblichen Wert von etwa 10 bis 15mg/100ml Koffein.

T400 Energy

Bereits die riesige 1,5l Flasche sticht im Regal hervor. Dazu in einer reißerischen Aufmachung, die eher an eine Batteriewerbung erinnert. Andererseits ruft der Titel “T400” Assoziationen zum Terminator hervor… Dabei steht der Name lediglich für die Menge an Taurin im Getränk, ergo 400mg/100ml. Der Koffeingehalt ist kennzeichnungspflichtig mit 30mg/100ml angegeben – vermutlich mit einer Ausnahmegenehmigung als Energy-Drink, die bis zu 32mg/100ml Koffein enthalten dürfen. Andernfalls ist die seit 2004 laufende Produktion im nordischen Kiel kaum möglich.

Die flashige Webseite des Getränks gibt sich sportlich, aber wurde seit einem Jahr (und vermutlich kurz nach dem Release) nicht mehr gepflegt. Der auf der Webseite stark umworbene Twitter-Account @T400_Energy bietet ganze drei Tweets und hat sieben Follower. Die Netzgemeinde kann schon mal nicht die Zielgruppe sein.

Ziel ist wohl eher ein billiger Ersatz für Vodka-Redbull-Mischgetränke zu sein. Denn mit den 1,89€ für die 1,5l ist mehr drin beim Komasaufen.

Sonne Brause

Die Sonne Brause hat sich in unseren Einkaufskorb verirrt. Vermutlich, da sie uns einfach angelacht hat. Optisch und olfaktorisch kommt dieses Getränk einem Haushaltsreiniger sehr nahe – geschmacklich glücklicherweise nicht. Im heimischen Emsland ist diese Brause auch unter dem alternativen Namen “Regina” bekannt und laut Wikipedia Grundzutat für das Biermischgetränk “Tango”. Wir kannten es schlicht noch nicht.

XL Energy Drink und XL Cranberry Energy

Der XL Energy Drink und sein einziger getesteter geschmacklicher Ableger XL Cranberry Energy wird seit 2000 in Polen produziert. Der Koffeingehalt liegt bei grenzwertigen 32mg/100ml und der Tauringehalt ist wie beim T400 bei 400mg/100ml. Kalt schmeckt dieser Energy-Drink recht erfrischend aber auch sehr süß. Die 99¢ pro Dose sind ein akzeptabler Preis.

Ob dieses rosa Wasser Wunder bewirkt?

sexergy

Oft gesehen, aber nie probiert. Musste also unbedingt nachgeholt werden. Preislich ist es mit 1,59€/Dose das teuerste Getränk in dieser Testrunde, was daran liegen könnte, dass es aus der Schweiz stammt. Andererseits vermittelt die Webseite einen Hauch von Luxus durch scheinbar glückliche Personen in schicker Abendgarderobe. Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich auch spezial gebrandete Artikel im Onlinestore einkaufen. Zur Auswahl stehen schweizerisch typisch eine Rolex für schlappe 59.000€, ein Rennwagen im sechsstelligen Bereich, Hubschrauber oder eine Luxusyacht für knapp 4 Millionen. Den Privatjet gibt es nur auf Anfrage. (WTF‽)

Zurück zum Getränk und seinen Specs. 30mg Koffein auf 100ml gewonnen hauptsächlich aus dem beinhaltenden Guaraná. Dazu mindestens 8% Kirschsaft und ein wenig Holundersaft. Grundsätzlich nichts besonderes, aber sex sells.

Fazit

Nichts, was uns vom Hocker gerissen hat. Deshalb bleiben wir bei Hackerbrausen.

PS: Macht das, was yetzt im obigen Bild auf dem T-Shirt stehen hat. ;-)

Am vergangenen Wochenende kam durch einen glücklichen Zufall das Team dieses Blogs wieder ein Mal vollständig zusammen, genauer gesagt in der ländlichen Idylle des Ortes Hüll nahe der Elbe zwischen Hamburg und Nordsee. An die energiereiche Versorgung mit Club-Mate wurde vorbildlich gedacht, aber wir wollten euch auch etwas neues präsentieren. Somit führte uns der ...

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April 25 2011

Dr. Go

Dr. Go

Eine rote, koffeinhaltige Limonade mit Gurana Extrak? Das ist doch mal spannend. Aber um es kurz zu machen: Meinen Geschmack hat Dr. Go nicht getroffen. Das liegt am Heidelbeer-Brombeer Aroma. Ich stehe ja – was Beeren angeht – eher auf Him. Und bei roten Getränken finde ich Kirsche und Johannesbeer ganz großartig. Vielleicht gibt es ja bald noch mehr Geschmacksrichtungen? Der Ansatz ist jedenfalls super und Beerengeschmäcker verschieden. Die Brause ist ansonsten erfrischend süß und ganz leicht bitter. Mit 15mg Koffein pro 100ml liegt sie unter den hochkoffeinierten und herkömmlichen Colas. Probiert es einfach selbst, wenn ihr mal in diesem Berlin seid, denn zurzeit gibt es Dr. Go nur dort an verschiedenen Orten zu kaufen.

Eine rote, koffeinhaltige Limonade mit Gurana Extrak? Das ist doch mal spannend. Aber um es kurz zu machen: Meinen Geschmack hat Dr. Go nicht getroffen. Das liegt am Heidelbeer-Brombeer Aroma. Ich stehe ja – was Beeren angeht – eher auf Him. Und bei roten Getränken finde ich Kirsche und Johannesbeer ganz großartig. Vielleicht gibt ...

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April 21 2011

Makava

Makava

Mit der Frage im Hinterkopf, ob dieses Makava, von dem das Hackerumfeld so viel gesprochen hat, jetzt das nächste große Ding ist bin ich letztes Wochenende bei Fulda Getränke in Berlin-Neukölln vorbei gelaufen. “Wenn du noch nach neuen Sachen für hacker.brau.se suchst musst du da rein!” Da hab ich doch gleich mal zwei Falschen mitgenommen und verköstigt. Erster, optischer Eindruck: Die Sonne trinkt Makava durch den Strohhalm und lacht sehr freundlich vom Etikett der 330 ml Flasche, der Inhalt ist bio und fairtrade. Süß. Sieht halt eher niedlich als nach 1337igr Hackerbrause aus.

Aber es ist ja auch keine Brause, denn Makava enthält keine Kohlensäure, sondern kommt als klassisches Eisteegetränk daher. Mit dem Unterschied, dass Makava als Basis den leckeren, herb-frischen Matetee hat, den wir alle so lieben. Die Mate sorgt auch für den Koffeingehalt, der allerdings nicht angegeben ist und aufgrund des Rooisbos und Weißen Tees, der ebenfalls enthalten ist, wahrscheinlich nicht so hoch ist. Das Aroma wird durch Zitronensaftkonzentralt und Limettensaft sowie Holunderblütenextrakt abgerundet. Leicht limettig, herb und trotzdem süß. Eine runde Sache, die insgesamt dann doch schwer an herkömmliche Eistees à la Pfanner erinnert. Mit dem Claim “Easy sunny sunshine :-)” ist das eine erfrischende Hippiehackerbrause für alle, die gerne Eistee trinken und auf Belebung nicht verzichten möchten. Besonders empfehlen würde ich Makava zum in der Sonne liegen und langsamen Runterkommen vom Matehoch nach Konferenzen oder anderen Anlässen.

Für Fans der österreichischen Mateeistees gibt es auf der Website neben allen notwendigen Infos zu den Bezugsquellen noch ein besonderes Gimmik: Zwei Diplomarbeiten, die die Firmengründer über ihr Produkt geschrieben haben, als PDF.

Mit der Frage im Hinterkopf, ob dieses Makava, von dem das Hackerumfeld so viel gesprochen hat, jetzt das nächste große Ding ist bin ich letztes Wochenende bei Fulda Getränke in Berlin-Neukölln vorbei gelaufen. "Wenn du noch nach neuen Sachen für hacker.brau.se suchst musst du da rein!" Da hab ich doch gleich mal zwei ...

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April 18 2011

Jetzt mehr Now

Jetzt mehr Now

Now Black Cola aus dem Hause Lammsbräu wurde von yetzt zwar das Potenzial zur Hackerbrause abgesprochen, aber weil die Geschmäcker verschieden sind und es so wenig Cola in großen Flaschen gibt ein kleines FYI: Seit neustem gibt es die NOW Getränke auch in 0,75l. Sieht man den Flaschen auf dem Foto gar nicht an, aber so neben den kleinen 0,33ern sind die riiiesig (gesehen bei Alnatura für 1,79 Euro).

Now Black Cola aus dem Hause Lammsbräu wurde von yetzt zwar das Potenzial zur Hackerbrause abgesprochen, aber weil die Geschmäcker verschieden sind und es so wenig Cola in großen Flaschen gibt ein kleines FYI: Seit neustem gibt es die NOW Getränke auch in 0,75l. Sieht man den Flaschen auf dem Foto gar nicht an, ...

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Tags: Cola fyi groß

April 15 2011

Kaffeerösterei Cream

Kaffeerösterei Cream

Heute gibt es – quasi vorerst als Abschluss unserer Berlin-Serie – noch eine schicke Kaffeerösterei. Im Kreuzberger Wrangelkiez existiert in der Schlesische Strasse 6 unweit der Oberbaumbrücke seit etwa zehn Jahren die Kaffeerösterei Cream. Das geräumige Café mit weiteren Sitzplätzen vor dem Haus macht auf den ersten Blick nicht den Eindruck, dass im Haus geröstet wird. Aber hinten durch im nicht zugänglichen Bereich steht eine Röstmaschine. Aktuell wird im vierzehntägigen Rhythmus immer wieder anderer Kaffee geröstet, da sich die Lagerung von „ungenutzten“ Sorten nicht rentiert. Die aktuelle Röstung steht draußen am Eingang angeschlagen.

Der Espresso wird in einer handgefertigten, rein mechanischen Siebträgermaschine hergestellt. O-Ton des Barista: „Die kriege ich in einer halben Stunde komplett zerlegt und wieder zusammengesetzt.“ Der heutige äthiopische Kaffee war sehr fruchtig mild, im Geschmack recht nahe an einer Note Zimt, aber alles in allem ordentlich gut.

Zu empfehlen ist dort auch das Frühstück . Neben vielen Sorten leckerer, belegter Bagels gibt es diverse Frühstücke mit reichlich Obst. Nachmittags darf es dann auch gerne mal ein Stück Kuchen sein.

Bei unserem Besuch wird der Barista uns vermutlich als „Restauranttester“ verdächtigt haben. Denn zwei Personen, die schon beim betreten Fotos machen, Fragen zum Kaffee, zur Röstung und zur Espressomaschine stellen, zwischendurch Notizen machen und auf dem Telefon rumklicken, sind schon irgendwie suspekt… Die Bedienung war außerordentlich gut.

(Artikelbild von nylki unter CC-by-nc-sa/2.0)

Heute gibt es – quasi vorerst als Abschluss unserer Berlin-Serie – noch eine schicke Kaffeerösterei. Im Kreuzberger Wrangelkiez existiert in der Schlesische Strasse 6 unweit der Oberbaumbrücke seit etwa zehn Jahren die Kaffeerösterei Cream. Das geräumige Café mit weiteren Sitzplätzen vor dem Haus macht auf den ersten Blick nicht den Eindruck, dass im Haus ...

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April 13 2011

SCHO-KA-KOLA

SCHO-KA-KOLA

Wir machen noch einen Seitensprung und stellen statt einer Brause ein völlig anderes Produkt vor, da es weiterhin so gut zu Berlin passt. Es ist eine energiespendende Schokolade, die bereits mehr als 75 Jahre Tradition auf dem Buckel hat, die SCHO-KA-KOLA. Sie wurde 1935 in Berlin von der Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH entwickelt und vertrieben. Ab Ende der 1960er-Jahre wurde sie dann vom Kölner Schokoladenproduzenten Stollwerck AG produziert. Seit 2005 gibt es die SCHO-KA-KOLA GmbH in Berlin, womit diese Schokolade wieder zu ihrem Heimatstandort zurückgekehrt ist.

Das einzigartige an SCHO-KA-KOLA ist der außergewöhnlich hohe Koffeinanteil in einer Schokolade. Auf der Seite der schmucken und einfach zu öffnenden Metalldose mit dem rot-weißen Logo liest sich „Die Energie-Schokolade mit ca. 200mg Koffein (0,2%) pro Dose“. In der Dose sind zwei Scheiben Schokolade übereinander zu Achteln portioniert. Das ergibt somit 12,5mg Koffein pro Schokoladenstück zu 6,25g – oder wie es die Rückseite ausdrückt: „4 Ecken SCHO-KA-KOLA enthalten etwa so viel Koffein wie ein starker Espresso.“ (oder wie 250ml Club-Mate).  Das Koffein kommt aus dem beinhaltendem Kakao, Kaffee und der Kolanuss.

Nicht jeder Supermarkt führt die SCHO-KA-KOLA. Aber oft findet man sie an Tankstellen oder an Bahnhöfen, da dieses ein guter Wachmacher ist.

Wir machen noch einen Seitensprung und stellen statt einer Brause ein völlig anderes Produkt vor, da es weiterhin so gut zu Berlin passt. Es ist eine energiespendende Schokolade, die bereits mehr als 75 Jahre Tradition auf dem Buckel hat, die SCHO-KA-KOLA. Sie wurde 1935 in Berlin von der Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH entwickelt und vertrieben. ...

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Bonanza Coffee Heroes

Bonanza Coffee Heroes

Da seit heute die re:publica 2011 stattfindet, beginne ich die Serie über Röstereien mit der wohl inzwischen bekanntesten Rösterei in Berlin: Bonanza Coffee Heroes. Ein kleines, fast schon unscheinbares Ladenlokal in Berlins Neuschwabenland Prenzlauer Berg, der Oderberger Str. 35. Aktuell befindet sich eine Baustelle vor dem Haus, weshalb der Eingang noch schwerer zu erkennen ist.

Innen wird sich voll auf den Kaffee konzentriert. Die Ausstattung ist sehr schlicht, denn sie besteht neben zwei Röstmaschinen (dem Hacker mag das daran befestigte Multimeter mit Temperatursensor direkt auffallen) nur noch aus einer handgefertigten Synesso Espressomaschine, ein paar Holzbänken und -tischen und etwas Regalstauraum. Auf das Weißeln der Wände wurde verzichtet, um das Auge voll und ganz auf die Röstmaschinen zu lenken.

Der für 1,80€ erhältliche Espresso der „Hausmarke“ ist geschmacklich recht mild, aber dafür sehr würzig. Er ist keine „bittere Dröhnung“, wie man es von manchen anderen Röstereien her kennt. Die für den Prenzlauer Berg bekannten Kaffee-Milch-Mixgetränke gibt es hier ebenso, kredenzt mit liebevoll gestaltetem Latte Art. Kaffeebohnen zum Mitnehmen sind in Tütengrößen ab 250g und einem Preis ab etwa 7,50€ aufwärts erhältlich. Beliebt ist vor allem der „Bonanza Milk Blend“

Ein Ort für den längeren Aufenthalt ist diese Rösterei eher nicht, aber hier kann man sich mit vielen verschiedenen und auf jeden Fall guten Bohnen eindecken. Übrigens, der bereits im vorigen Artikel vorgestellte Podcast CRE119 zu Kaffee wurde mit der Besitzerin der Bonanza Coffee Roasters aufgenommen.

(Artikelbild von Henrik Ahlen unter CC-by-nc-sa/2.0)

Da seit heute die re:publica 2011 stattfindet, beginne ich die Serie über Röstereien mit der wohl inzwischen bekanntesten Rösterei in Berlin: Bonanza Coffee Heroes. Ein kleines, fast schon unscheinbares Ladenlokal in Berlins Neuschwabenland Prenzlauer Berg, der Oderberger Str. 35. Aktuell befindet sich eine Baustelle vor dem Haus, weshalb der Eingang noch schwerer zu erkennen ...

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April 12 2011

Kaffee, Cafés, Spezialitäten und Röstereien

Kaffee, Cafés, Spezialitäten und Röstereien

Mehr oder weniger aus Zufall kamen am heutigen Vorabend zur re:publica 2011 die in verschiedenen Städten Deutschlands wohnenden Autoren dieses Blogs zusammen. Zwar hat der Autor dieses Artikels seit längerer Zeit einen Account für dieses Blog, jedoch sind bisher Artikel ausgeblieben. Der Grund liegt darin, dass die im allgemeinen Handel erhältlichen koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke hier bereits größtenteils vorgestellt wurden. Im allerersten Artikel dieses Blogs wurde als Ziel gesetzt „koffeinhaltige Erfrischungs- und Genussgetränke, die wir Hackerbrausen nennen, ein wenig näher zu beleuchten und Wissen aus dieser wissenschaftlich kaum fassbaren Ecke zusammen zu tragen“. Die Themen Kaffee und Heißgetränke im Allgemeinen wurden bisher etwas stiefmütterlich behandelt. Abgesehen vom Dirty Chai, der – wie dem Autor bereits mehrere Male aufgefallen ist – inzwischen einen recht hohen Bekanntheitsgrad – zu dem möglicherweise auch dieses Blog zu einen gewissen Teil beigetragen hat – erlangte.

Kommen wir zu dem wichtigsten Genussgetränk des Hackers: Kaffee. Wir empfehlen an dieser Stelle den großartigen Podcast Chaosradio Express CRE119 zu Kaffee. Jede Minute dieses Podcasts ist ein Genuss. Dieser Podcast schlägt in eine Kerbe, die einen seit mehreren Jahren in der Hacker-Szene zu beobachtenden Trend trifft. Dieser besteht darin, „ordentlichen Kaffee“ zuzubereiten. Soll heissen, die Abkehr vom 08/15-Filterkaffee mit gemahlenen Bohnen aus dem Supermarkt, hin zu selbst gemahlenem Kaffee zubereitet in einer Espressomaschine oder einer Espressokanne. Was auch noch so gerade eben durchgeht ist Filterkaffee aus einer „besonderen“ Röstung, dessen feine Note Zunge und Gaumen des Hackers belebt.

Die Röstung ist dabei ein Prozess in der Kette der Kaffeezubereitung, der selten vom Genießer selbst durchgeführt wird, aber dem beigewohnt werden kann. In den vergangenen Jahren sind in vielen Städten wieder neue Röstereien eröffnet worden, die dem Besucher einen Blick auf die Röstmaschine gewähren. Gerne wird erklärt, wie die hellen Bohnen geröstet werden, welche verschiedenen Arten der Röstung existieren und wodurch der besondere Geschmack des Kaffees entsteht. Jede Rösterei hat ihre eigene „Hausmarke“, die durch die Mischung verschiedener Kaffeesorten und deren Röstung entsteht. Der Autor dieses Artikels stöbert gerne Kaffeeröstereien auf, um vor Ort diese Hausmarke zu probieren. Da Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich sind, wird es recht schwierig, eine objektive Beschreibung zu formulieren. Aber möglicherweise animieren die Berichte unsere Leser_innen einen Schritt vor die Tür zu wagen und eine Kaffeerösterei oder -café aufzusuchen.

Die Diskussion im Autorenteam war kurz: Wir werden dieses Blog um die Welt des Kaffees bereichern. Ihr könnt euch auf Artikel zu Röstereien, Kaffeezubereitung und -spezialitäten freuen!

(Artikelbild von Heike Tillmann unter CC-by-sa 2.0/de)

Mehr oder weniger aus Zufall kamen am heutigen Vorabend zur re:publica 2011 die in verschiedenen Städten Deutschlands wohnenden Autoren dieses Blogs zusammen. Zwar hat der Autor dieses Artikels seit längerer Zeit einen Account für dieses Blog, jedoch sind bisher Artikel ausgeblieben. Der Grund liegt darin, dass die im allgemeinen Handel erhältlichen koffeinhaltigen Erfrischungsgetränke hier ...

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March 27 2011

Piranja Cola

Piranja Cola

“Hauptsach’ gudd gess’, geschafft hann mir schnell!” heißt es im schweinchenförmigen Bundesland zwischen Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich. Die kulinarischen Highlights (Dibbelabbes, Schwenker, Lyoner usw.) sind wichtig für die kulturelle Identität der Saarländer_innen. Ich kann das beurteilen, ich bin selbst eine. Was Getränke betrifft zählen neben Mosel-Saar-Ruwer-Wein und Karlsberg Urpils vor allem die Säfte und der Viez (Apfelwein) aus Merzig zu den lokalen Spezialitäten. Es lässt sich also ganz gut leben dort, solange man nicht wach bleiben will. Was Hackerbrausen angeht sah es bisher schlicht trostlos aus. Club Mate gibt es nirgendwo zu kaufen, von Brausevielfalt hat noch niemand was gehört und Afri-Cola geht noch als undergroundiges Hipstergetränk durch. Eine, die seit Jahren in der Hackerbrausehauptstadt wohnt, muss beim Heimaturlaub mit dem Entzug klarkommen oder sich eine Notration in den Koffer stecken.

Dieser Zustand konnte so nicht bleiben, und schließlich sind vor etwas über einem Jahr sind ein paar Leute in der ehemaligen Stahlhüttenstadt Neunkirchen angetreten, eine coole Cola für die Saarländer_innen zu machen. Piranja Cola gibt es mittlerweile schon in der 2.0 Version mit verbessertem Geschmack bei verschiedenen Gastronomen, Imbissen und Supermärkten in der Region. Will heißen: Die Pfälzer bekommen auch was ab. Und auch wenn die Idee erstmal unters Volk gebracht werden muss, konzentriert man sich nicht nur auf die Standardvariante. Neben einer zuckerfreien Sorte wurden gleich noch die exotischeren Variationen mit Chili- und Kaffeearoma auf den Markt gebracht. Eurem Fachblog für Hackerbrause haben die netten Piranjas gleich einen ganzen Kasten mit allen Sorten zur Verfügung gestellt, deren Beurteilung aber zwecks Schlafchancensteigerung nachgereicht wird.

Kommen wir also zunächst zur Variante mit dem schwarzen Etikett und zum quantitativen Faktor Nummer 1 der Hackerbrausebewertung. Der Koffeingehalt von Piranja ist mit 25mg/100ml auf dem hohen Niveau von Premium und co. In Sachen Geschmack unterscheidet sich die Piranjacola aber von der Konkurrenz. Sie ist deutlich weniger Süß als viele andere Colas; genau das richtige also, wenn man also dem Zuckerkick nicht so viel angewinnen kann. Sie ist aber auch etwas weniger aromatisch. Vielleicht, weil Zucker ein Geschmacksträger ist. Vielleicht auch, weil das Aroma noch nicht so fancy ist wie beispielsweise das der Club Mate Cola. Genauere Infos zum Aroma gibt das Etikett auf den niedlichen, etwas gedrungenen 0,33l Flaschen leider nicht her. Phosphorsäuerliche Frische dominiert das Geschmackserlebnis dieser Cola, die alles in allem eine solide, schnörkellose Sache ist und das Prädikat Hackerbrause auf jeden Fall verdient. Alle Bezugsquellen vor Ort findet ihr online, wo ihr auch einen Kasten mit 24 Flaschen der Saarbrause bestellen könnt. Sie wird euch berauschen, wie sie auch schon das Saarland bewegt hat, denn es kann kein Zufall sein, dass dort kurz nach der ersten Hackerbrause auch der erste Hackerspace in Saarbrücken geplant wird. Mit den richtigen Koffeinquellen ist noch einiges möglich.

"Hauptsach' gudd gess', geschafft hann mir schnell!" heißt es im schweinchenförmigen Bundesland zwischen Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich. Die kulinarischen Highlights (Dibbelabbes, Schwenker, Lyoner usw.) sind wichtig für die kulturelle Identität der Saarländer_innen. Ich kann das beurteilen, ich bin selbst eine. Was Getränke betrifft zählen neben Mosel-Saar-Ruwer-Wein und Karlsberg Urpils vor allem die Säfte und ...

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March 06 2011

Spezi e:nergy

Spezi e:nergy

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy.

Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. Das schmeckt dann noch deutlich genug nach Original, dennoch melden die Geschmacksnerven eine kräftige Gummibärchen-Note. Es schmeckt zwar nicht schlecht, bleibt aber seltsam.

Der Koffeingehalt ist mit 32mg/100ml auf dem Niveau typischer Energy-Drinks, der Preis von 1,50 Euro in irgendeinem Berliner Späti ist verschmerzbar. Das hackerbrausentechnische Neuland der Energydrinkisierung mit der altbackenen Marke Spezi zu verheiraten mutet dennoch ungewöhnlich an, ob Spezi e:nergy einen Platz in den Reigen etablierter Hackerbrausen findet, bleibt abzuwarten.

Spezi ist in Deutschland ja de facto der Gattungsbegriff für Cola-Orangenlimo-Mixgetränke. Umso erstaunlicher ist es, dass aus dem Hause dieses seit mehr als 50 Jahre hergestellten Getränks nun eine Innovation zu vermelden ist: Spezi e:nergy. Hier scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Einem Klassiker einfach den Koffeingehalt aufstocken, Taurin hinzufügen und es als Energy-Drink vermarkten. ...

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March 05 2011

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